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Die Veranstaltungen nehmen wieder Fahrt auf!

Nach einer langen Veranstaltungspause gibt es jetzt wieder Praxisworkshops.

Weide in Hanglagen, Gemüsebau-Flurbegehung und Einsaaten im Obstbau, all diese Veranstaltungen fanden im Mai in allen Landesteilen Südtirols wieder statt, und alle Teilnehmenden freuten sich sichtlich über die persönlichen Treffen.
Im Eisacktal trafen sich die Gemüsebau-Interessierten am Kircherhof in Albeins, um die vielfältigsten Kulturen im Feld und den Hofladen von Familie Noflatscher kennenzulernen. Gemüsebauberater Daniele Piscopiello freute sich über den Zuspruch und kündigte weitere, monatlich stattfindende Betriebsvorstellungen dieser Art an: „Es kommt gut an, wenn der Bauer selbst über seinen Betrieb und die anfallenden Aufgaben erzählt.“

Mit einer Maschinenvorführung zu den Einsaattechniken meldete sich der Fachbereich Obstbau im realen Leben, sprich in den Terlaner Obstwiesen zurück. Nach einer ökologischen Einführung von Martina Frapporti zur Auswahl des geeigneten Saatguts wurden verschiedenste Maschinen vorgestellt: eine Umkehrfräse mit Saatkombination und Baggerwalze, ein Greenmanager, also ein Kombigerät aus Grubber, Striegel und Güttlerwalze, weiters eine Kreiselegge. Eingesät wurde jeweils in einer Ertrags- und einer Junganlage, wobei die Saatgutgabe bei der Hälfte der Reihe von 30kg/ha auf 50kg/ha erhöht wurde, um vergleichen zu können, welche Auswirkungen die erhöhte Saatgutmenge auf die Fahrgassenbegrünung hat. Im Juli wird die Anlage noch einmal besichtigt. Besonders gut ist bei den rund 30 Teilnehmern der direkte  Vergleich der Maschinen im Einsatz angekommen, aber auch dass der persönliche Austausch wieder stattfinden konnte.
 
An drei aufeinanderfolgenden Tagen gab es im nördlichen Wipptal, im Gadertal und im Vinschgau Weideworkshops zum Thema Hanglage. Was wächst auf meinen Weiden, wie kann ich die Entwicklung des Pflanzenbestandes fördern und welche Weidesysteme passen zu den meist steilen Hängen? Ein Plädoyer für den möglichst frühen Weidebeginn kam von den beiden Referenten Martin Hermle und Remo Petermann: „"Besonders bei der Weide in Hanglage ist es verboten spät dran zu sein, da muss ich vorbereitet sein. Im Frühjahr früh auftreiben, wenn ich eine Weide mähe, früh mähen,  im Herbst früh mit der Weide aufhören.“ Das gebe dem Grasbestand mehr Reserven für den Winter und den Austrieb im nächsten Jahr. Besonderes Augenmerk galt den steilen Lagen und dem Territorium. Bioland Beraterin Ruth Schuhwerk sprach über Triebwege und Zaunbau und riet zu Treppen für Kühe: "Für Steigungen sind Treppen eine gute Alternative, denn Kühe sehen schlecht, daher sind Klauenverletzungen und Klauenkrankheiten bei Biobetrieben oft die Folge von schlechten Triebwegen.“ Über alle drei Tage waren rund 50 Bauern und Bäuerinnen aus Süd- und Nordtirol mit dabei, ebenso an die 45 Schüler der Fachschulen Salern und Fürstenburg.

 

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