Meldungen

Eine Entscheidung mit Signalwirkung: Das Oberlandesgericht Hamm hat in zweiter Instanz den Kauf eines Bio-Ackers durch die Kulturland e. G. bestätigt. Künftigen Existenzgründer:innen ohne Hof erleichtert das Urteil den Einstieg in die Landwirtschaft.

Bio-Betriebe steigerten 2025 Fläche und Ernte deutlich: Öko-Flächen haben kräftig zugelegt, Rekordmengen erhöhen den Bio-Anteil wichtiger Gemüsearten.

Sollen Milchviehkälber im Bio-System aufwachsen, müssen sich Abläufe ändern. Eine professionelle Aufzucht bis zum Fresser könnte die Brücke schlagen. Der Verein Oberland Bioweiderind und das Münchener Stadtgut Karlshof nutzen wissenschaftliche Unterstützung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Ein bundesweiter Bodenkongress forderte gemeinwohlorientierte Bodenpolitik und klare Regeln gegen Spekulation, um bäuerliche Strukturen und ländliche Räume zu stärken.

Verbraucher:innen in Deutschland haben 2025 rund 18,1 Milliarden Euro für Lebensmittel mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ ausgegeben – eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Die Zahlen zeigen: Transparenz in der Lebensmittelproduktion bleibt gefragt.

Studie rechnet Einsparungen durch Klimaschäden auf. Sondervermögen muss in gezielte Maßnahmen fließen.

Kooperation stärkt regionale Wertschöpfung und eröffnet Absatzchancen für Bioland-Erzeuger

Alternatives Wirtschaftsforum stellt Klimaschutz als Wettbewerbsfaktor in den Vordergrund.

Bio-Allianz begrüßt drei neue Mitglieder. Bio Suisse, Biopark und Verbund Ökohöfe verstärken das Netzwerk
Jetzt gegen versteckte Gentechnik mobilisieren und mit der Aktion „Geschwärzte Zutaten“ Verbraucherrecht verteidigen.

Versuche der Bioland-Gemüseberatung zeigen: Silagemulch steigert den Sellerieertrag im Praxisanbau und die Brokkoli-Sorte Belstar F1 beweist hohe Leistung.

Warme Winter und heiße, trockene Sommer begünstigen Wanzen im Obstbau. Vor allem Wiesenwanzen und gepunktete Nesselwanzen können großen Schaden anrichten. Sie zu bekämpfen ist aufwändig, der Erfolg nicht garantiert.
Die Fläche für Strauchbeeren sinkt im Jahr 2025. Dennoch erzielen Landwirte und Landwirtinnen hohe Erntemengen.



