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Tierhaltung
Im Alpenraum ist Weidewirtschaft typisch, daran soll auch die Rückkehr des Wolfs nichts ändern. (Foto: LifeStockProtect)

Herdenschutz im Alpenraum

In Südtirol entsteht das erste Herdenschutz-Kompetenzzentrum in Salern.

Das LifeStockProtect-Team hat gute Neuigkeiten für Tierhalter! Das erste Herdenschutz Kompetenzzentrum in Südtirol ist gefunden: Die Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern, die spezialisiert ist auf die landwirtschaftliche Berufsausbildung und eine kompetente Bergbauernberatung.

Bereits seit Beginn des LIFE-Projektes sind die Herdenschutz-Experten mit der Fachschule in engem Austausch. In Zukunft werden dort Fortbildungen zum Herdenschutz stattfinden, wobei LIFEstockProtect die Organisation und Anmeldung übernimmt. Die Kurse werden von Experten gehalten und setzen neben einer theoretischen Einführung vor allem auf praktische Umsetzung im Feld. Dazu gehören aktives Hüten, das Führen von Herdenschutzhunden, Zaunbau in schwierigem Gelände.

Aktiv ist die Fachschule bereits bei der Hirtenausbildung. Derzeit arbeitet die Schule an den Kursinhalten und steht auch hier im Austausch mit LIFEstockProtect, um überlappende Inhalte zwischen Hirten- und Viehhalterfortbildung zu koordinieren. Die ersten Kurse sollen möglichst bereits in diesem Jahr angeboten werden.

Sind Sie auch daran interessiert ein Herdenschutz Kompetenzzentrum zu werden? Dann wenden Sie sich an das Projekt.

Was ist ein Herdenschutz Kompetenzzentrum?

In jedem der im Projekt beteiligten Länder (Bayern, Österreich und Südtirol/Trentino) werden an verschiedenen Standorten geeignete und bereits bestehende landwirtschaftliche Betriebe als Herdenschutz-Kompetenzzentren ausgesucht und ausgebildet. Hier werden in Zukunft Kurse rund um das Thema Herdenschutz angeboten und Fragen anderer Landwirte beantwortet.

In den Kursen werden Weidetierhalter beispielsweise geschult, Elektrozäune so aufzubauen, dass sie die Weidetiere effektiv vor Angriffen schützen. Die Standorte werden so ausgewählt, dass verschiedene Situationen abgedeckt werden: Hoch- und Mittelgebirge ebenso wie Tallagen.

Ein Herdenschutzkompetenzzentrum kann aus einem oder mehreren Betrieben bestehen. So können verschiedene betriebliche Situationen und Tierarten abgedeckt werden. Gibt es beispielsweise auf einem Betrieb Schafe und einen Seminarraum, in der Umgebung einen Pferdehalter und einen Mutterkuhbetrieb, können sich diese zu einem gemeinsamen Herdenschutz Kompetenzzentrum zusammenschließen.
 

 

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