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Bei den Profis der Schafhaltung

Tierhaltung26.12.25

Ganzjährige Weidehaltung mit saisonaler Ablammung: Schaf- und Ziegenhalter:innen in Schottland haben deutsche Kolleg:innen beeindruckt.

Eine tolle Reisegruppe, eine herrliche Landschaft und viele professionelle Anregungen gab es bei der Bioland-Fach-Exkursion für Schaf- und Ziegenhalter:innen. (Foto: Jörn Bender)

Einen tiefen fachlichen Austausch unter Kolleg:innen mit Schaf- und Ziegenhaltung ermöglichte die Bioland-Fortbildungsreise nach Schottland. Menschen, Ideen und Landschaft begeisterten die 39 Reisenden aus Deutschland und Österreich Mitte Oktober. Das Land bietet beste Voraussetzungen für Schafhaltung. Die offenen, bodenständigen Menschen berichteten wie sie Tierwohl und Zucht anpacken. Sie erklärten ihre Haltungssysteme und Arbeitsorganisation. Die Digitalisierung unterstützt viele Betriebe.

Die Reise führte über zahlreiche Stationen, von Milchziegenbetrieben über Schafzuchtbetriebe bis hin zu Forschungseinrichtungen und Vermarktungsstrukturen. Dabei standen Themen wie Tierwohl, Zucht, Haltungssysteme, Arbeitsorganisation und Digitalisierung im Mittelpunkt.

Geografisch beschrieb die Fahrt eine Rundreise durch die südliche Hälfte Schottlands, von Newcastle über Carlisle, Glasgow und Stirling, in nördlicher Richtung entlang am Loch Lomond bis nach Crianlarich in den beginnenden Highlands, dann westlich nach Alyth und Dundee, anschließend über Perth und den Firth of Forth nach Edinburgh und zurück nach Newcastle.

Tiefere Eindrücke und Berichte gibt es über folgende Stationen der Reise:

Erlebnisse verbinden Reisegruppe

Für viele Teilnehmende war die Reise auch ein belebendes kollegiales Erlebnis. So war die Überfahrt auf der Fähre von Amsterdam nach Newcastle ein willkommener Moment des Innehaltens: Loslassen vom Alltag, Ankommen im Reisegefühl beim Getränk an Deck und die Vorfreude auf das, was kommen würde. Bei gutem Essen, Gesprächen und dem Blick auf das offene Meer begann die Gruppe, sich noch näher kennenzulernen. Die Reise nahm Fahrt auf, nicht nur geografisch, sondern auch im Miteinander.

Diese Reise hat nicht nur fachlich bereichert, sondern auch gezeigt, wie einfach und effektiv Landwirtschaft sein kann, wenn sie gut organisiert, regional verankert und mit Leidenschaft betrieben wird.