Soja-Praxistag auf dem Biolandhof Engemann: Erfahrungen aus dem Druschsojaanbau
Rund 40 Landwirtinnen und Landwirte informierten sich am 2. Juni 2026 auf dem Biolandhof Engemann und weiteren Betrieben über den erfolgreichen Anbau von Druschsoja. Im Fokus standen insbesondere die Förderung der Jugendentwicklung sowie die Saatgutimpfung und frühzeitige Beikrautregulierung.

Foto: Bernhard Rülfing
Am Dienstag, den 2. Juni 2026, trafen sich rund 40 interessierte Landwirtinnen und Landwirte, Vermarkter sowie Vertreter der Saatzucht zum Soja-Praxistag auf dem Biolandhof Engemann und weiteren Erzeugerbetrieben für Druschsoja.
Der Vormittag wurde von den Referenten Martin Miersch, Alexander Kögel und Alexander Krahn gestaltet. Alle drei bringen mehr als 15 Jahre Erfahrung im Sojaanbau mit. Die Organisation und Moderation der Veranstaltung lag bei Ackerbauberater Bernhard Rülfing.
Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Mittagessen: Chilli sin Carne mit einem Tofu-basierten Fleischersatzprodukt überzeugte auch Teilnehmende aus der klassischen Tierhaltung.
Am Nachmittag wurden verschiedene Sojabestände auf drei Schlägen besichtigt. Dabei zeigte sich deutlich, dass die Förderung der Jugendentwicklung im ökologischen Sojaanbau eine zentrale Rolle spielt. Ebenso entscheidend sind die Impfung des Saatguts sowie eine frühzeitige Beikrautregulierung.
Die Gründe für den Sojabohnenanbau sind vielfältig:
ökonomische Aufwertung und Auflockerung der Fruchtfolge
hochwertiges heimisches Eiweiß
gute Kompensationsfähigkeit
Beitrag zu geschlossenen Nährstoffkreisläufen
Profiteur des Klimawandels
Über den folgenden Link kann die Anbaueignung der eigenen Flächen eingeschätzt werden: GeoGui
Kontakt zur Pressestelle
Bioland Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Im Hagen 5
59069 Hamm
