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Pressemitteilung Bio-Preis Thüringen 2026: Herzlichen Glückwunsch an Hof Rösebach und die Schäferei Peschke!

PresseOst (BB, MW, SN, ST, TH)11.10.2026

Im Rahmen der Grünen Tage in Erfurt zeichnete die Thüringische Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John am 26. September sechs Preisträger*innen in zwei Kategorien mit dem Bio-Preis Thüringen aus. Zwei Bioland-Familienbetriebe waren bei den Preisträgern.

Zu Beginn der Preisverleihung gab es ein Gespräch mit den Gewinnern aus 2025. Foto Nadine Adler, Bioland.

Im Rahmen der Grünen Tage in Erfurt zeichnete die Thüringische Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John am 26. September sechs Preisträger*innen in zwei Kategorien mit dem Bio-Preis Thüringen aus. Den 1. Platz in der Kategorie „Biokonzept“ erhielten Gunter Peschke und Nina Forth von der Bioland-Schäferei Peschke aus Bischofroda (Wartburgkreis) für ihre nachhaltige Lammfleischerzeugung mit Nolanaschafen. „Wir haben uns sehr gefreut über den Preis und waren sehr überrascht über den ersten Platz. Es ist eine Belohnung für 20 Jahre Zuchtarbeit, Haltung und Betreuung von Nolanaschafen unter ökologischen Bedingungen und auch für die Schafhaltung in Thüringen allgemein schön mal im Mittelpunkt zu stehen“ erklärt Nina Forth. Der 2. Preis in der Kategorie „Bioprodukt“ erhielten für ihren halbfesten Ziegen-Schnittkäse „Rotes Geißlein“ Frank Burkhardt und Mira Kuhlmann vom Bioland-Hof Rösebach aus Ifta. rank Burkhardt und Mira Kuhlmann  vom Hof Rösebach freuen sich über den zweiten Preis in der Kategorie Bioprodukt für ihr „Rotes Geißlein“. Diesen cremigen halbfeste Ziegen-Schnittkäse, stellen sie aus hofeigener Bioland-Ziegenmilch in der eigenen Käserei her. Der Betrieb hält rund 400 Thüringer Waldziegen. Er  verbindet landwirtschaftliche Bio-Erzeugung mit einer Ziegenrasse, die vom Aussterben bedroht ist,  mit handwerklicher Milchverarbeitung in der Hofkäserei.  Der Hof ist seit 2002 EU-Bio-zertifiziert und seit 2013 auch bei Bioland Mitglied. „Wir freuen uns sehr über den Bio-Preis-Thüringen“ sagen Mira Kuhlmann und Frank Burkhardt, „Es ist schön für seine Arbeit auch gesehen und geachtet zu werden.“

„Wir wollen mit dem Bio-Preis gute Ideen, Qualität und regionale Wertschöpfung sichtbar machen!“ betonte die Minister bei der Preisverleihung, „Hinter der Entwicklung des Ökolandbaus stehen Menschen, die mit guten Ideen, unternehmerischem Mut und viel Engagement neue Wege gehen, Die ausgezeichneten Produkte und Konzepte stehen beispielhaft dafür, wie ökologische Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung und unternehmerische Initiative erfolgreich miteinander verbunden werden können.“

 

Hintergrund Bio-Preis Thüringen

Der Bio-Preis Thüringen wird seit 2016 im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Mit der inzwischen sechsten Verleihung würdigt das Land Thüringer Unternehmen und Betriebe, die mit besonderen Produkten oder Konzepten zur positiven Entwicklung des ökologischen Landbaus beitragen. Zugleich soll der Wettbewerb die Produkte und Unternehmen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen und damit ihre Marktposition stärken. Zum Wettbewerb 2026 waren 43 Bewerbungen von 25 Thüringer Bio-Unternehmen eingegangen – davon 30 in der Kategorie „Bioprodukt“ und 13 in der Kategorie „Biokonzept“. Über die Preisträger entschied eine Jury aus Vertretern der Biobranche, Verbraucherberatung, Wissenschaft und Landwirtschaft. In beiden Kategorien erhalten die Erstplatzierten jeweils 4.000 Euro, die Zweitplatzierten 1.500 Euro und die Drittplatzierten 1.000 Euro Preisgeld.

Hintergrund Hof Rösebach

Frank Burkhardt und Mira Kuhlmann vom Hof Rösebach freuen sich über den zweiten Preis in der Kategorie Bioprodukt für ihr „Rotes Geißlein“. Dieser halbfeste Ziegen-Schnittkäse ein“ stellen sie aus hofeigener Bioland-Ziegenmilch in der eigenen Käserei her. Der Betrieb hält rund 400 Thüringer Waldziegen und verbindet landwirtschaftliche Bio-Erzeugung unmittelbar mit handwerklicher Verarbeitung auf dem eigenen Hof. Rotes Geißlein - Hof Rösebach.

Hintergrund Bioland-Schäferei Peschke

Die Schäferei verbindet ökologische Tierhaltung, Naturschutz und wirtschaftliche Betriebsführung. Für die inzwischen rund 500 Nolana- und Dorper-Schafe stehen insgesamt 231 Hektar Weidefläche zur Verfügung, darunter umfangreiche Naturschutzflächen. Auf einigen Flächen sind Photovoltaik-Anlagen so installiert, dass die Schafe darunter weiden können. Der Familienbetrieb ist Mitglied seit 2008 bei Gäa, ab 2018 bei Bioland. Das Besondere an den Nolanaschafe ist, dass sie, wie es der Name schon sagt aus dem lat. "keine Wolle", nicht geschoren werden müssen, sondern einen natürlichen Haarwechsel besitzen.

Artgerechte Tierhaltung und die biologische Wirtschaftsweise liegen Gunder Peschke und Nina Forth sehr am Herzen, deshalb wurden sie 2008 anerkannter Bio-Betrieb -erst Gäa, seit 2018 Bioland.

www.nolanaschafe-peschke.de/

 

Bioland gratuliert gratuliert ganz herzlich den Gewinnern und allen Teilnehmenden des Bio-Preises Thüringen 2026!

 

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Schäferei Peschke

Die Schäferei verbindet ökologische Tierhaltung, Naturschutz und wirtschaftliche Betriebsführung. Für die rund 500 Nolana- und Dorper-Schafe stehen insgesamt 231 Hektar Weidefläche zur Verfügung.

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Hof Rösebach

Frank Burkhardt und Mira Kuhlmann vom Hof Rösebach freuen sich über den zweiten Preis in der Kategorie Bioprodukt für ihr „Rotes Geißlein“.

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Biopreis 2026

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