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Limousin und Rotes Höhenvieh – zwei interessante Bioland-Fleischrindertreffen im August

PresseNordrhein-WestfalenBioland e.V.15.08.2025

Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ging es im sauerländischen Wenden und im münsterländischen Drensteinfurt um Fleischrinder auf Biolandbetrieben. 

Dem Aufruf zum Gruppentreffen der Fachgruppe Mutterkuh-Mittelgebirge am 8. August waren knapp 20 Interessierte und Mitglieder auf den Hof von Peter und Dominik Solbach-Schmidt gefolgt. Im Nebenerwerb werden gut ein Dutzend Limousinkühe gehalten und die männliche wie weibliche Nachzucht überwiegend zur Bestandsergänzung oder als Deckbullen an andere (Bio-)Betriebe verkauft. Mit diesem Modell erwirtschaftet der Betrieb einen überdurchschnittlichen Erlös je Mutterkuh und erfreut sich an den oft sehr zufriedenen Rückmeldungen seiner Kundschaft. Beim Besichtigen der Herden ergab sich eine rege Unterhaltung zwischen den anwesenden Betriebsleitern, junge Neueinsteiger profitierten dabei von der Anwesenheit einiger erfahrener Rinderzüchter. Beim Imbiss im Nachgang informierte Bioland über anstehende Veranstaltungen, etwa das Zaunbauseminar am 6. September, den Situationsbericht der LWK zur Mutterkuhhaltung in NRW sowie Eindrücke von der jüngsten Fachexkursion nach Yorkshire.

Am darauffolgenden Samstag hatte der Verein Mutterkuh NRW auf den Biolandbetrieb Hofgut Ashege, Familie Spahn-Rempen nach Drensteinfurt eingeladen. In einem wunderschön restaurierten Fachwerk- und Sandsteinensemble steht dort unter anderem eine Zuchtherde vom Roten Höhenvieh. Darüber hinaus auch Coburger Fuchsschafe und heimische Geflügelrassen, deren Produkte allesamt im schönen Hofladen erworben werden können. Auch ein großer Aktivstall für Pferde gehört zum Hof. In der Vorstellung der Herde kam auch hier die große Leidenschaft der Betriebsleiterin Christiane Spahn-Rempen für die gutmütigen Rinder zum Ausdruck. Dieser Überzeugung folgend wird das Rote Höhenvieh nicht in einen Schlachthof transportiert, sondern wann immer für die Vermarktung erforderlich mittels Weideschuss auf dem Betrieb getötet. Neben der Betriebsbesichtigung gab es Vorträge des FHB Bonn zur Auswahl geeigneter Zuchtbullen und eine Vorstellung des Vereins Mutterkuh e.V. mit dem Bioland NRW einen engen fachlichen Austausch unterhält. Zum Abschluss gab es für die rund 30 Gäste am Buffett Leckeres vom Roten Höhenvieh, fachmännisch zubereitet von Paul Rempen, Junior des Betriebes.

Einen herzlichen Dank den beiden Mitgliedsbetrieben für die engagierte Vorstellung der Betriebe und die Vorbereitung der Veranstaltungen!

Bioland Nordrhein-Westfalen e.V.

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