Pressemitteilungen

Bio macht Umweltleistungen beim Einkauf seit jeher verbindlich sichtbar

Presse, Handel & Herstellung, AgrarpolitikGesamtverband25.09.2026

Mit der „Empowering Consumers“-Richtlinie treten ab Sonntag strengere Regeln gegen Greenwashing in Kraft. Bioland begrüßt die neue Klarheit – und fordert, Bio als anerkannte Umwelthöchstleistung auch auf EU-Ebene eindeutig rechtlich abzusichern.

Wer beim Einkauf etwas für die Umwelt tun möchte, kann sich seit jeher an den Bio-Kennzeichnungen orientieren.

Die Empowering Consumers-Richtlinie soll künftig für mehr Transparenz beim Einkauf sorgen, weil damit Angebote, die mit nicht klar belegbaren Umweltleistungen werben, vom Markt verschwinden. Mit dem Griff zu Bio können sich Verbraucherinnen und Verbraucher seit jeher für abgesicherte Umweltleistungen entscheiden. Die EU-Bio-Verordnung setzt hohe verbindliche Standards in den Bereichen Biodiversität, Gewässer- und Bodenschutz und Tierwohl, die jährlich staatlich kontrolliert werden. Deutschland sowie inzwischen auch Österreich und Frankreich haben auf dieser Grundlage Bio bereits als hervorragende Umweltleistung im Sinne der Verordnung eingestuft. Auf EU-Ebene steht die entsprechende Klarstellung noch aus. Sie wäre wichtig, um der Bio-Branche noch mehr Rechtssicherheit zu geben, so Bioland.

Larissa Zacke, Referentin Politik und Recht bei Bioland, kommentiert: „Die EmpCo bringt mehr Transparenz in den Einkauf – und Bio steht genau für diese Transparenz. Wer Bio kauft, entscheidet sich nicht für ein grünes Werbeversprechen, sondern für verbindliche Standards, staatliche Kontrolle und nachgewiesene Umweltleistungen. Damit wird beim Einkauf sichtbar, was Bio für die Gesellschaft leistet: mehr Artenvielfalt, Schutz von Böden und Gewässern und ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Deutschland, Österreich und Frankreich erkennen diese besondere Umweltleistung bereits an. Jetzt sollte auch die EU unmissverständlich klarstellen: Bio ist Umwelthöchstleistung – und darf als solche sichtbar und verständlich kommuniziert werden. Schließlich dürfte die EU doch auch kein Interesse daran haben, den Erfolg ihrer eigenen Qualitätsprogramme wie die EU-Bio-Verordnung zu torpedieren.“

Ihre Ansprechperson

Pressestelle

Pressesprecher Gesamtverband
Leon Mohr

Bioland e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kaiserstr. 18, 55116 Mainz