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Optimierte Nährstoffversorgung von Zweinutzungshühnern- Angepasste Rationen, alternative Proteinquellen, Auswirkungen und Anpassungsmöglichkeiten

Das Ziel des Projektes ist es, neue Wege in der Fütterung von Zweinutzungshühnern aufzuzeigen. Im ersten Schritt sollen Einsparpotenziale ermittelt werden durch Reduzierung der empfohlenen Nährstoffdichten bei Zweinutzungshühnern. Unter Beachtung der optimierten Proteingehalte sollen anschließend weniger nachhaltige Proteinkomponenten wie einige Ölpresskuchen in den Rationen ausgetauscht werden. Hierbei sollen auch neuartige Komponenten wie Insekten (Grillen) und Makroalgen berücksichtigt werden.

An dem Vorhaben beteiligt sich die Ökologische Tierzucht gGmbH, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (Institut für Tierernährung), die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FG Ökologische Tierhaltung), das Thünen Institut (Institut für Ökologischen Landbau), das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie und die Bioland Beratung GmbH.

Es werden unterschiedliche Fütterungsversuche an Hennen und Hähnen an den Standorten der Hochschulpartner durchgeführt. Die Futtermittelsicherheit und die Klimawirkung der eingesetzten Komponenten werden besonders berücksichtigt. Das Projekt und die Projektergebnisse fokussieren stark auf die Umsetzbarkeit in der aktuellen landwirtschaftlichen Praxis. Das Projektteam steht daher fortlaufend in engem Kontakt mit Futtermühlen, landwirtschaftlichen Betrieben und Herstellern der Futtermittelkomponenten. Es sollen Futtermischungen entwickelt werden, die eine optimale Nährstoffversorgung unter maximalem Einsatz von regionalen Komponenten gewährleisten und aufgrund des hohen Einsatzes von Stoffnebenströmen eine möglichst geringe Konkurrenz zur Humanernährung darstellen.

Das Vorhaben wird gefördert von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und läuft vom 15.09.2023 bis zum 15.09.2027.