Witterung steigert Erträge
Die Fläche für Strauchbeeren sinkt im Jahr 2025. Dennoch erzielen Landwirte und Landwirtinnen hohe Erntemengen.
Günstige Witterungen steigerten die Ernte von Aroniabeeren. (Foto: Landpixel)
Günstige Witterung sorgte im Jahr 2025 für höhere Erntemengen bei Strauchbeeren in Deutschland. Landwirte und Landwirtinnen nutzten insgesamt rund 9.000 ha und brachten gut 45.700 t Strauchbeeren ein. Die Fläche sank im Vergleich zum Jahr 2024 um 2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete.
Bio-Strauchbeeren wuchsen auf 32,2 Prozent der Strauchbeerenfläche und somit 2.900 ha. Die Erzeuger:innen ernteten rund 6.000 t, das entsprach einem Anteil von 13 Prozent der gesamten Erntemenge. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Trotzdem stiegen die Erntemengen im Jahr 2025 um 43,5 Prozent. Den Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre übertraf die Vorjahresernte um 25,4 Prozent zu. Laut Destatis ernteten Anbauer:innen nur im Jahr 2021 noch mehr Beeren mit 7.100 t.
Im Bio-Anbau lag die Aroniabeere vorn mit 870 ha, danach folgten Kulturheidelbeeren mit 590 ha und Sanddorn mit 480 ha. Die höchste Erntemenge erzielten Betriebe mit Kulturheidelbeeren. Sie brachten 1.800 t ein und steigerten die Menge um 15,6 Prozent zum Vorjahr. Die Aronia-Ernte stieg laut Destatis um 194,8 Prozent auf 1.500 t. Dies bestätigte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie berichtete von zwei Extremjahren: Starke Fröste reduzierten die Erntemengen 2024, während im Jahr 2025 besonders günstige Witterungen für gute Erträge herrschten.