Umfrage zu Nischenkulturen
Was motiviert zum Anbau von Nischenkulturen wie Kichererbsen, Linsen oder Quinoa? Das will das Projekt Regiopakt wissen.

Mohn gehört auch zu den Sonderkulturen und immer mehr Bio-Landwirt:innen bauen ihn an. (Foto: Carmen Stürmer)
Forschende der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen wollen herausfinden, warum Landwirte und Landwirtinnen Sonderkulturen anbauen. Inwiefern betriebswirtschaftliche Aspekte, Kooperationsmöglichkeiten sowie Produktions- und Abnahmebedingungen die Anbauentscheidung beeinflussen, soll eine Umfrage aufklären.
Sie wird im Rahmen des Projektes Regiopakt (Regionale Wertschöpfungsketten der Zukunft für pflanzliche Lebensmittel mit Arten- und Klimaschutzleistungen durch digitale Technologien) durchgeführt. Die Forschenden gehen davon aus, dass die befragten Landwirte und Landwirtinnen circa 6 bis 8 ha Sonderkulturen anbauen.
Folgende Aspekte sind für die Wissenschaftler:innen interessant:
- Investitionskosten
- Gewinn (Mehrgewinn im Vergleich zu klassischen Kulturen, zum Beispiel Winterweizen)
- Abnahmebedingungen
- Kooperationsmöglichkeiten (mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben aus der Umgebung)
- Mehraufwand Feldarbeit in Stunden je Hektar (im Gewinn bereits berücksichtigt)
- Vermarktungsweg (in Kombination mit den dazugehörigen Arbeitsschritten)
Die Umfrage ist anonym, es besteht keine Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit zu Ihrer Person oder Ihrem Betrieb. Die Daten werden statistisch ausgewertet und im Rahmen von Veröffentlichungen gemittelt dargestellt, sodass vollständige Anonymität gewährleistet werden kann.