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Solidarische Konzepte

Tierhaltung24.08.26

Solidarische Landwirtschaft funktioniert auch mit Hühnerhaltung. Bio-Betriebe mit Zweinutzungshühnern gestalten den Absatz passend zur Hofstruktur, Herdengröße und Kundschaft.

Hühner picken auf einem Bauernhof im Freien am Boden und fressen aus einer Schale; im Hintergrund sind Gewächshäuser und ein klarer, blauer Himmel zu sehen.

Auf dem Bioland-Hof Grüne Schmiede bekommen die Solawi-Mitglieder das Leben der ÖTZ-Hühner mit. So verstehen sie Zusammenhänge besser.

Ein richtiges Weidehähnchen ist der Hahn von Zweinutzungsrassen nach der Aufzucht ‒ und damit unabhängig von der Henne zu betrachten. Das unterscheidet sich vom Bruderhahnkonzept der Legelinien, bei denen der Eierverkauf die Aufzucht des Hahns finanziert. Denn Zweinutzungshühner, wie sie die Ökologische Tierzucht (ÖTZ) seit 2017 anbietet, liefern die sowohl Eier als auch Fleisch. „Die ÖTZ setzt bei ihrer Zucht von Zweinutzungshühnern aus verschiedenen alten Hühnerrassen neben sehr guten Leistungen bei Ei und Fleisch auf Tierwohl sowie den Erhalt genetischer Ressourcen“, betont Inga Günther-Bender aus der Geschäftsführung der ÖTZ. (...)

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