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Rekordernte bei Gemüse

Pflanzenbau09.03.26

Bio-Betriebe steigerten ihre Mengen im letzten Jahr. Möhren stehen an der Spitze, dicht gefolgt von Rote Bete, Speisekürbis und Zucchini.

Auf dem größten Teil der Bio-Gemüsefläche wachsen laut Destatis Bio-Möhren. (Foto: Sonja Herpich)

Deutschlands Gemüseanbauer:innen steigerten ihre Ernten im Jahr 2025 so berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis). Sie ernten 4,5 Mio. t Gemüse und im Vergleich zum Vorjahr stieg die Menge um 8,1 Prozent. Die Ernte lag somit 13,2 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 und ist somit die größte Menge seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990.

Rund 16 Prozent der gesamten Gemüsefläche sind nach Angaben von Destatis ökologisch bewirtschaftet. Gegenüber 2024 wuchs die Bio-Gemüsefläche um 6,4 Prozent auf 20.600 ha. Die dazugehörige Erntemenge stieg um 12,6 Prozent auf 597.000 t, so Destatis.

Im Bio-Gemüsebau entfiel 2025 die größte Anbaufläche mit 3.340 ha auf Karotten, dann folgten 2.200 ha Speisekürbisse, 2.150 ha Zwiebeln und 1.790 ha Rote Bete. Hohe Anteile an der ökologischen Gemüse-Produktion erreichten Rote Bete mit 48,7 Prozent, Speisekürbisse mit 35,6 Prozent und Zucchini mit 34,9 Prozent, aber auch Frischerbsen mit 30,5 Prozent, so .

Es gibt insgesamt 5.960 Höfe, die Gemüse konventionell oder ökologisch anbauen. Sie weiteten die Fläche gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf 131.700 ha aus. Der Freilandanbau vergrößerte sich um 3,9 Prozent auf rund 130.400 ha; der geschützte Anbau stieg um 0,8 Prozent auf 1.250 ha. Im Bio-Anbau lag der Anteil der Fläche unter hohen Schutzabdeckungen bei 24 Prozent. Die Erntemenge von 33.800 t entspricht laut Destatis 15,4 Prozent der gesamten Erntemenge im Bio-Gemüseanbau.

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