Platz für Absetzer
Traditionelle Methoden der Landbewirtschaftung reichen im Siegerland bis in die Gegenwart. Genossenschaftlicher Landbesitz gibt Sicherheit.

Für zehn bis 15 Absetzer von Bio-Mutterkuhbetrieben hat Bio-Landwirt Eberhard Kämpfer in anderen Jahren genug Futter auf der Fläche. Jetzt muss er zufüttern. (Foto: Brigitte Stein)
Genossenschaftliche Gemeinschaft bürgt für Kontinuität: Über 360 ha Wald und Weiden in Netphen-Unglinghausen wird jährlich abgestimmt.„Die Jahreshauptversammlung ist unser oberstes Entscheidungsgremium für Nutzung und Pachtverträge“, erklärt Bio-Landwirt Eberhard Kämpfer. Er ist Vorsteher der Vereinigten Waldgenossenschaft Unglinghausen im Siegerland und mästet zehn Ochsen und Färsen auf einer genossenschaftlichen Fläche.
Damit ist der Betrieb, den seine Frau Antje leitet, einer von fünf Genossenschaftsmitgliedern mit Landwirtschaft, die (...)