Kälber bleiben auf dem Hof
Einige Bioland-Betriebe geben ihre Bio-Kälber nicht mehr in die konventionelle Mast. Sie vermarkten die Masttiere vom eigenen oder sogar vom Partnerbetrieb. Der Markt ermöglicht derzeit attraktive Preise.

Auf dem Meedehof in Ostfriesland leben die Bullen aus Limousinkreuzungen auf der Weide. (Foto: Benjamin Müller)
Die arrondierte Lage ihres Milchviehbetriebs im baden-württembergischen Allgäu haben Hans Peter Maier und sein Sohn Johann genutzt, um keine Kälber von ihrem Bioland-Betrieb mehr zu verkaufen. Als Ergebnis des EIP-Projekts „Kälber aus der Milchviehhaltung“ im Jahr 2021 hat der Familienbetrieb einen Maststall für die Nachzucht gebaut. Darin ist auch noch Platz für 35 Jungtiere vom benachbarten Bioland-Betrieb. Den dreihäusigen Neubau mit insgesamt 55x35 Metern hat der Betrieb mithilfe von AFP-Fördermitteln und der Förderung aus (...)