Heidelbeeren auf dem Damm
Heidelbeeren lassen sich auf schweren Lehm- oder Tonböden nur schwer etablieren, doch Kultursubstrate können die Wachstumsbedingungen entscheidend verbessern. Wie der Anbau mit der Heidelbeersorte Duke gelingt, untersucht seit 2022 ein Praxisversuch der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Vorderer Damm aus: Weißtorf, Torffaser und Holzmaterial; hinterer Damm aus: Holzmaterial, Kokos und Perlite (Foto: LWK NRW)
Heidelbeeren brauchen leichte, gut durchlüftete Böden und einen niedrigen pH-Wert. Auf schweren Lehm- oder Tonböden lässt sich die Kultur dagegen nur schwer etablieren, denn sie reagiert empfindlich auf zu nasse Bedingungen. Benötigte Nährstoffe sind bei den höheren pH-Werten schlecht verfügbar. Gleichzeitig bieten gerade diese Böden Vorteile: Sie halten Nährstoffe stabiler, puffern Trockenphasen besser ab und speichern länger Wasser. Viele Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter fragen sich, wie sie Bio-Heidelbeeren trotz ungünstiger Standortbedingungen anbauen können. (...)