Gemeinsam stärker
Bio-Allianz begrüßt drei neue Mitglieder. Bio Suisse, Biopark und Verbund Ökohöfe verstärken das Netzwerk

Bio Suisse, Biopark und Verbund Ökohöfe treten dem Bündnis bei. (Foto: Bioland)
Bio Suisse, Biopark und Verbund Ökohöfe werden neue Mitglieder der Bio-Allianz. Das hat der Vorstand des Bio-Allianz e. V. einstimmig beschlossen. Mit der Erweiterung setzt die Bio-Allianz ein klares Zeichen für verstärkte Zusammenarbeit im ökologischen Landbau. Bio Suisse repräsentiert als Dachorganisation 7.400 und damit rund 95 Prozent der Schweizer Bio-Betriebe. Mit Biopark und dem Verbund Ökohöfe treten ferner starke, gewachsene Strukturen mit bisherigem Schwerpunkt in Nord- und Ostdeutschland bei. Die Aufnahme der drei Organisationen erfolgt in einer Phase, in der teils Rohwarenknappheit auftritt und landwirtschaftliche Betriebe zugleich vor wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Deshalb gewinnt gemeinsames Agieren immer mehr an Bedeutung. Die Bio-Allianz, 2025 gegründet, ist die konsequente Weiterentwicklung der Branchenvereinbarung zwischen den deutschen Öko-Verbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Gäa, mit der sich der Aktionsradius auf den DACH-Raum ausweitet. „Wir brauchen die enge Zusammenarbeit der Bio-Anbauverbände im engen Raum mit vergleichbaren Marktbedingungen auch über Ländergrenzen hinweg, um den Herausforderungen eines sich dynamisierenden Marktes begegnen zu können“, verkündeten die Vorstände der Bio-Allianz in einem gemeinsamen Statement. „Die enge Zusammenarbeit in den Bereichen Rohwarenmanagement, Qualitätssicherung und Vermarktung soll sichere sowie kostengünstigere Prozesse ermöglichen und dabei helfen, die wirtschaftliche Basis unserer Betriebe abzusichern.“