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Eingefleischte Profis

Markt & Management12.08.26

Das erste Bioland-Metzgereitreffen lockte im Juni Metzgerinnen und Metzger nach Bayern. Das Handwerk zeigte sich in vielen Facetten: von Genossenschaft bis Familienbetrieb, mit und ohne eigene Schlachtung.

Ein lächelnder Mann in weißem Kittel und Kopfbedeckung hält ein Gestell mit hängenden Würsten in einem Reiferaum, der mit weiteren Würsten an Gestellen gefüllt ist.

Das Motto von Metzgermeister und Betriebsleiter Jürgen Weig: Allergrößte Sorgfalt bis zum Schluss ist unverzichtbar. (Foto: Gabriele Storm)

Im bayerischen Örtchen Langenbach-Niederhummel kennt sich Bioland-Herstellerberater Jakob Zips besonders gut aus. Denn in der dortigen Tagwerk Biometzgerei hat er seine Ausbildung gemacht. So durfte sie bei der Exkursion nicht fehlen, die Zips mit Beraterin Annika Bruhn organisiert hat.

Mutterkuhhalter Lorenz Kratzer hat die Tagwerk Biometzgerei 2015 als Tochter GmbH zusammen mit der Tagwerk-Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft mitgegründet. Die Idee: Eine gemeinsame Metzgerei vor Ort aufzubauen, in der auch geschlachtet wird. Die Partnerbetriebe liegen in einem Umkreis von maximal 100 Kilometern. Kratzer bringt 50 Rinder im Jahr zur Tagwerk-Metzgerei. Zuvor musste der Landwirt beim konventionellen Metzger schlachten lassen. (...)

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