Begehrte Blätter
Mehrfach sinnvoll wäre es, wenn Luzerne wertvolles Protein für die Fütterung liefert. Forschende suchen nach der optimalen Erntetechnik und dem richtigen Maß im Futter. Neue Perspektiven zeigt der Blick auf Emissionen.

Das wertvolle Protein der Luzerne steckt vor allem in den Spitzen und Blättern. Technisch einfach ist ein früher Schnitt der Luzerne für gute Futterqualität. Möglicherweise leidet der Bestand. (Foto: Landpixel)
Die Luzerne ist eine wunderbare Pflanze für die Vielfalt auf dem Acker und die Bodenstruktur. Weil die Leguminose wertvolle Aminosäuren enthält, ruhen auf ihr große Hoffnungen in der Fütterung von Geflügel und Schweinen. Darüber hinaus deuten Versuchsergebnisse an, dass die Fütterung mit Luzerne den Ammoniak-Ausstoß der Tierhaltung senkenkönnte. „Unsere Emissionsmessungen sind ein echter Gamechanger“, sagte Stefan Thurner von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) bei einem Themenabend des landwirtschaftlichen Bildungs- und Wissenszentrums für Schweinehaltung Boxberg. Doch in der Ernte- und Aufbereitungstechnik sind weitere Entwicklungsschritte nötig. (...)