Bislang müssen sich viele Bio-Produzenten in Südtirol alleine um die Vermarktung ihrer Produkte kümmern, künftig unterstützt sie die Vermarktungsplattform „BioAlto“.

Nicht nur Äpfel und Milch

Neue Vermarktungsplattform "BioAlto" ins Leben gerufen.


„BioAlto“ heißt die neue Genossenschaft für die Vermarktung von Bio-Produkten jenseits von Äpfeln und Milch. Das Konzept wurde in einer Arbeitsgruppe aus Vertretern von Handel, Logistik, Verarbeitung, Tourismus und Bioland ausgearbeitet. Feedback und Interessenten werden gesucht.
Die effiziente Vermarktung von Bio-Produkten sei ebenso wichtig wie deren Herstellung, sagt Bioland Südtirol Geschäftsführer Reinhard Verdorfer. Milchprodukte und Äpfel werden in Südtirol seit jeher professionell und erfolgreich von Genossenschaften vertrieben, für Bio-Produkte aus anderen Bereichen gebe es jedoch kaum bis gar keine Vermarktungsstrukturen. So sind die Hersteller von Gemüse, Wein, Honig, Fleisch, Beerenobst, Nüssen oder Getreide auf die eigene Direktvermarktung oder den Verkauf ab Hof angewiesen und tun dies vorwiegend in Eigenregie.
Eine Marktforschungsstudie der Freien Universität Bozen sagt indes dem Lebensmitteleinzelhandel im Bio-Segment ein starkes Wachstum in den nächsten Jahren voraus, insbesondere die oben genannten Produkte hätten großes Potential.
Um die Wertschöpfungskette zu verbessern, haben Bioland Südtirol, die Fachschule für Landwirtschaft Salern, der Fleischhersteller Bio*Beef, die Konsumkooperative KonCoop, die Bio-Fachgeschäfte und der Vertreiber Biokistl die Plattform „BioAlto“ gegründet, die ab Januar 2021 als Genossenschaft funktionieren soll. Die Initiative sucht nun Landwirtinnen und Landwirte, die sich beteiligen wollen.
„Wir möchten all jene ansprechen, die Lebensmittel auf hohem Niveau, also in Bioland- oder Demeter-Qualität herstellen und die die Vermarktung auslagern möchten. Genau das ist mit „BioAlto“ nun möglich,“ betont Reinhard Verdorfer, Geschäfsführer von Bioland Südtirol. 
„BioAlto könnte den Anreiz zur Umstellung auf andere Kulturen als Obst und Milch stärken,“ meint Bioland-Obmann Toni Riegler. Diversifizierung und Artenvielfalt in der Landwirtschaft sei auch hier das Ziel. 
Interessierte melden sich bitte bei Marketingfachfrau Verena Geiser, unter der E-mail verena.geiser@bioland-suedtirol.it

 

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