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Milchviehtagung

23. Februar 2022

Online

Norddeutscher Milchviehtag

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Thünen-Institut statt

Kosten: keine, da diese Wissenstransfer Veranstaltung Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) ist.

Anmeldung: www.bioland.de/veranstaltungskalender

Link: Die Links bekommen Sie von uns am Tag vorher zugeschickt.

 

Programm

Mittwoch, 23.02.2022

 

  • 9.30 Uhr: Einwählen (für technischen Support bitte bei Daniel Bischoff melden)
     
  • 9.45 Uhr: Begrüßung und technische Einführung
    Ludger Engeln (Fachgruppensprecher Milchvieh, Otto Volling, Bioland Beratung)
     
  • 10.00 Uhr: Die Kuh ist kein Klima-Killer – eine Bewertung aus evolutionsbiologischer und kulturgeschichtlicher Sicht
    Dr. Anita Idel (Mediation und Projektmanagement Agrobiodiversität und Tiergesundheit)
    Dauergrünland ist die weltweit erfolgreichste Pflanzengesellschaft. Entstanden in KoEvolution mit Weidetieren geht seine Bedeutung weit über die nicht ackerfähigen Böden hinaus: Denn die Kornkammern, die weltweit fruchtbarsten Ebenen, haben alle eine Steppenherkunft. Die Potenziale nachhaltiger Beweidung betreffen über die Bodenfruchtbarkeit hinaus die biologische Vielfalt und das Klima: Weltweit speichern die Grasland-Öko-Systeme mehr Kohlenstoff als die Wald-Öko-Systeme.
    Dr. Anita Idel ist Tierärztin und Mediatorin. Zwei Jahrzehnte arbeitete sie als praktische Tierärztin in Deutschland und Frankreich. Sie ist Leadautorin des Weltagrarberichts und Lehrbeauftragte verschiedener Universitäten. Als leidenschaftliche Netzwerkerin ist sie Mitbegründerin u.a. der Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin und des Gen-ethischen Netzwerks. Die Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klima-Killer“ (8. Auflage 2021) erhielt den Schweisfurth-Forschungspreis, den Salus-Medienpreis und den Nachhaltigkeitspreis von Neumarkter Lammsbräu. Sie ist weltweit zu Recherchen und Vorträgen unterwegs.
     
  • 11.30 Uhr: Austausch & Diskussion mit Dr. Anita Idel
     
  • 12.00 Uhr: Weidemast - Eine Alternative für die Bullenkälber aus der Milchviehhaltung?
    Georg Simon (Thünen-Institut für ökologischen Landbau)
    Kälber aus der Milchviehhaltung, die keine Verwendung zur Nachzucht finden, werden meist in die konventionelle Rindermast verkauft. Alternative Konzepte zur Verwertung dieser Tiere, wären aus vielerlei Hinsicht wünschenswert. Am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau wurden 3 Jahre in Folge männliche Milchviehkälber verschiedener Rassen auf der Weide gemästet, um einen solchen Ansatz zu untersuchen. Parameter zur Tiergesundheit als auch zur Mastleistung standen im Fokus der Studie, aus der Ergebnisse vorgestellt werden.
    Georg Simon ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der AG Rind am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau in Schleswig-Holstein und hat den Versuch sowie die Auswertung begleitet.
     
  • 13.00 Uhr: Mittagspause
  • 13.00 Uhr: Mittagspause
     
  • 14.00 Uhr: Nach- bzw. Neuansaaten. Wann sind sie notwendig? Welche Vor- und Nachteile? Welches Saatgut braucht es?
    Eike Poddey (Bioland Beratung)
    Mit Einführung der neuen Öko-Verordnung zum 1.1.2022 wird die Bedeutung der Weide weiter gestärkt. Doch wie kann das Grünland am besten auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet werden? In diesem Vortrag werden standortbezogen aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse der Weideführung, -nutzung und Verbesserung von Grünlandnarben vorgestellt und diskutiert.
     
  • 15.00 Uhr: Durch weniger Kraftfutter mehr Milch aus dem Grobfutter melken - wie kann das gelingen?
    Dr. Elisabeth Gerster (Landwirtschaftliches Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW))
    Der Kraftfuttereinsatz in Milchviehrationen wird von zwei Spannungsfeldern beeinflusst. Erstens besteht bei der Rationsgestaltung ein Zielkonflikt zwischen Wiederkäuergerechtheit und maximaler Energiezufuhr. Zweitens muss der Milchviehhalter beim Kraftfuttereinsatz einerseits die richtige Versorgung seiner Herde und andererseits betriebswirtschaftliche, ökologische sowie gesellschaftliche Folgen abwägen. Im Vortrag wird anhand von Versuchsergebnissen aufgezeigt, wie es auch mit deutlich reduzierter Kraftfuttermenge gelingt, eine gesunde und leistungsstarke Herde zu füttern.
     
  • 16.30 Uhr: Abschluss und Evaluation 

Moderation: Daniel Bischoff, Bioland Beratung

Veranstalter: Bioland. e.V. in Kooperation mit dem Thünen-Institut

Teilnahmegebühr: keine, da diese Wissenstransfer Veranstaltung Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) ist, initiiert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Geschäftsstelle des BÖLN befindet sich in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). 

Anmeldung: www.bioland.de/veranstaltungskalender
Teilnahme an der Veranstaltung nur mit Anmeldung und Bestätigung durch den Veranstalter möglich. Sie erhalten Ihre Zugangsdaten und weitere Details am Tag vor der Veranstaltung.