11.04.2019

Bioland for future

Derzeit marschiert jeden Freitag eine Armee von Kindern durch die Städte: Schüler und Studenten protestieren weltweit für eine radikale Kehrtwende in der Klimapolitik. „Es gibt keinen Planeten B“ ist ihr Mahnruf, mit dem sie die Politik zum Handeln auffordern. Diese Kinder sind unsere Zukunft.

Es begann am 20. August 2018, als die damals 15-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg erstmals der Schule fernblieb und sich mit einem Schild „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima) vor das schwedische Reichstagsgebäude in Stockholm setzte. Mittlerweile ist die Bewegung zu einer riesigen Welle geworden. Am 15. März diesen Jahres, dem ersten globalen Protesttag der „Fridays for Future“-Bewegung, streikten bereits mehr als eine Million Kinder und Jugendliche auf mehr als 2000 Veranstaltungen in 125 Staaten.

Wir unterstützen die Forderungen der hunderttausenden Schüler und Schülerinnen für eine wirkungsvolle Klimapolitik aus ganzem Herzen. „Für uns Landwirte ist die Klimakrise bereits bittere Realität, das hat der Dürresommer 2018 eindrucksvoll gezeigt“, so Jan Plagge. In Mainz und in Hamburg begleitet Bioland bereits die Jugendlichen auf ihren freitäglichen Demos.

„Warum seid Ihr mit dabei?“ fragen viele der Kinder neugierig, wenn sie das grüne Banner sehen. „Wir setzen bei Bioland schon seit vielen Jahren genau das um, was ihr fordert. Jetzt protestieren wir mit Euch, weil wir sehr stolz auf euch sind. Ihr seid unsere Zukunft und es macht uns so glücklich zu sehen, dass ihr verstanden habt, was wirklich wichtig ist.“

Die Schüler und Schülerinnen verdienen und brauchen unsere Unterstützung. Fridays for Future-Demonstrationen finden in fast allen großen deutschen Städten statt – jeden Freitagvormittag. Auch unsere Bundesdelegierten stehen hinter den Schülerinnen und Schülern, wie hier zu lesen ist.

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