31.10.2019

Schwefeldüngung im Ökolandbau

Neue Broschüre zum Download

Zu welchen Kulturen und Zeitpunkten in der Fruchtfolge welcher Schwefeldünger sinnvoll ist, darüber lässt sich viel diskutieren. Nun hilft bei der Entscheidung eine neue Broschüre mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern hat Beiträge aus den Bundesländern und Landwirtschaftskammern sowie Ergebnisse aus mehrjährigen Parzellenversuchen an verschiedenen Standorten in Deutschland mit Empfehlungen für die Praxis zusammengefasst. Schwefel ist für die symbiontische Stickstofffixierung unerlässlich.

Liegt Schwefel nicht ausreichend im Boden vor, muss mineralischer Schwefel zugeführt werden. Im Ökolandbau sind elementarer Schwefel und Verbindungen mit Kalium, Kalzium und Magnesium erlaubt (Bioland-Richtlinien). Die jüngst in verschiedenen Regionen Deutschlands unter ökologischen Anbaubedingungen durchgeführten Versuche zeigen, welche Kulturen positiv auf die Düngung reagieren. Die Effekte hängen von Boden, Witterung und Fruchtart ab.

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