07.10.2019

Klöckners Nachhaltigkeit

Das BMEL lud zur Nachhaltigkeitskonferenz

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ist überzeugt, dass die Landwirtschaft ressourcenschonender wird und setzt dabei auf Technik und Digitalisierung. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll zukünftig „ohne Massenausbringung“ und stattdessen „pipettengenau“ erfolgen. Den Ökolandbau will Klöckner entsprechend der Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 auf 20 Prozent der Agrarfläche ausdehnen, fordert aber eine höhere Effizienz. Gleichzeitig müsse die konventionelle Landwirtschaft nachhaltiger werden. Dem Humuserhalt und -aufbau weist die Ministerin eine besondere Bedeutung und Verknüpfung mit der Ackerbaustrategie zu. Zum derzeit heiß diskutierten Insektenschutzprogramm kündigte Klöckner Gesetze an, die mit Runden Tischen und Dialogforen begleitet werden sollen.

All diese Themen sprach die Ministerin auf einer Nachhaltigkeitskonferenz an, zu der das BMEL am 2. Oktober engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nach Berlin eingeladen hatte. In einer vorab veröffentlichten Rede riet die Bundesministerin auch dazu, „unsere Ernährungsgewohnheiten zu überdenken“. Eine Reduzierung des Fleischkonsums sei vernünftig. Allerdings fehlte dieser Passus in der gesprochenen Rede.

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