08.04.2016 Mainz

Gentechnikverfahren CRISPR/Cas ist absolutes No-Go für Biolandwirtschaft

Leben ist nicht programmierbar

Der Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (Fibl) Urs Niggli spricht dem Gentechnikverfahren CRISPR/Cas großes Potenzial für die Ökolandwirtschaft zu. Bioland lehnt CRISPR/Cas ebenso wie alle weiteren Verfahren der Genmanipulation entschieden ab. Die neue Gentechnik birgt, ebenso wie die alte, unvorhersehbare Risiken durch ungewollte Effekte im Erbgut. Einmal freigesetzt lässt sich ihre Verbreitung zudem nicht mehr kontrollieren und nimmt Landwirten, Herstellern und Verbrauchern, die Wahlfreiheit, gentechnikfrei zu produzieren und sich zu ernähren.

„Für Bioland ist CRISPR/Cas ein absolutes No-Go!“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland. „Das Verfahren ist eindeutig als Gentechnik einzustufen und gemäß dem Vorsorgeprinzip auch als solche zu kennzeichnen und zu behandeln. Nur mit konsequenter Risikoprüfung und Kennzeichnung kann echte Wahlfreiheit für Verbraucher und Landwirte gesichert werden.“

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung.

 

 

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