17.10.2019

Bayern bietet Förderung

Anreiz für kleine Höfe, ihren Stall umzubauen

Landwirte in Bayern können ab sofort wieder Anträge auf Förderung im Bayerischen Sonderprogramm Landwirtschaft stellen. Insbesondere viehhaltende Öko-Betriebe und Umsteller können von dem Investitionsprogramm profitieren. So gibt es Geld jetzt auch für kleine Betriebe, die ihren Anbindestall zum Laufstall umbauen wollen. Zuschüsse gibt auch für Mutterkuhhalter mit Laufstall. Ebenfalls förderfähig sind Umbaumaßnahmen für Heutrocknungsanlagen. Und zertifizierte Bio-Betriebe können Zuschüsse für die technische Einrichtung von Getreidelagern beantragen.

Zuschuss gibt es auch für Witterungs- und Insektenschutzeinrichtungen im Obst-, Garten-, Wein- und Sonderkulturbau, sowie für Beregnungstechnik. Damit will das Ministerium den Betrieben helfen, mit den Folgen des Klimawandels besser zurecht zu kommen. Neu ins Förderprogramm aufgenommen wurden Maschinen, die mechanisch in Reihenkulturen Beikraut reduzieren.

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat in dieser Förderperiode die Palette an förderfähigen Investitionen erweitert im Hinblick auf Tierwohl und die Umsetzung des Volksbegehrens. Daher wurde die Förderung der ökologischen Landwirtschaft gezielt verstärkt.

Landwirte können Anträge zum Bayerischen Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL) kontinuierlich stellen bis Ende 2020. Dafür sind finanzielle Mittel in Höhe von 6,5 Millionen Euro je Jahr bereitgestellt, informiert das Ministerium. In den vergangenen Jahren habe diese Summe stets ausgereicht, um alle vorliegenden förderfähigen Vorhaben zu bewilligen. Das erwartet das Ministerium auch für diese Förderperiode.

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