01.03.2018

An die Schwefeldüngung denken

Besonders bei Leguminosen und auf leichten Böden

Pflanzen können Schwefel nur als Sulfat aufnehmen, das allerdings auswaschungsgefährdet ist. Nach dem vielen Regen in Herbst und Winter sollten Landwirte in diesem Frühjahr deshalb besonders auf die Schwefelversorgung ihrer Kulturen achten. Vor allem Leguminosen haben einen hohen Schwefelbedarf, der selbst bei regelmäßiger Gabe von Wirtschaftsdüngern nicht überall gedeckt wird.

Für die direkte Frühjahrsdüngung eignet sich elementarer Schwefel weniger, besser sind öko-zugelassene mineralische Dünger mit schnell verfügbaren Sulfatanteilen.

Der Schwefelbedarf liegt in etwa bei:

  • Klee-/Luzernegras: 40-60 kg S/ha

  • Wintergetreide: 25-30 kg S/ha,

  • Ackerbohnen: 30-50 kg S/ha

  • Erbsen: 30 kg S/ha.

Auch für die Schwefeldüngung muss der Landwirt den Bedarf nachweisen. Dies kann durch eine Bodenuntersuchung oder durch Pflanzenanalysen geschehen.

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