Süße Buchweizenpfannkuchen mit Beeren

Von Julia Romlewski notiert am 30.08.2016

 

Pfannkuchen aus Buchweizen sind hierzuladen nicht so bekannt wie etwa in Frankreich (da heißen sie Galettes) oder in Russland (Blini). Aber auch in den Bergdörfern am Comersee in Italien wird traditionell viel mit Buchweizen gekocht. Mit Weizen hat Buchweizen übrigens nicht zu tun. Buchweizen ist ein Pseudogetreide. Es handelt sich nicht um eine Getreidesorte, sondern um ein Knöterichgewächs und ist daher für fast jeden sehr bekömmlich. Und eisenreich noch dazu!

In der Regel isst man Buchweizenpfannkuchen herzhaft mit Käse- oder Gemüsefüllung. Man kann sie aber auch als süßen Nachtisch servieren. Der leicht nussige Geschmack des Buchweizens passt gut zu Beeren. Eier braucht man für diese Pfannkuchen übrigens keine, der Buchweizen klebt schon von selbst genug. Wichtig ist, dass man sich das Mehl wirklich superfein mahlen lässt - oder man nimmt fertiges Mehl. Wenn das Mehl zu grob ist, trocknet der Pfannkuchen in der Pfanne schnell aus  und bekommt Risse.

So geht es:

Buchweizenmehl mit kaltem Wasser und etwas Salz verrühren, bis der Teig eine gute Konsistenz hat (nicht zu flüssig und nicht zu zäh). Beeren (Erdbeeren oder Johannisbeeren und Brombeeren zum Beispiel) oder Marmelade im Topf warm machen.

Fett (Butter, Margarine oder Öl) in einer Pfanne erhitzen und eine Kelle Teig in die Pfanne gießen - hier ist Augenmaß gefragt - je nachdem, ob man die Pfannkuchen lieber dünner oder dicker mag. Nach 2 bis 3 Minuten Pfannkuchen wenden, wenn er etwas Farbe bekommen hat und die Ränder anfangen knusprig zu werden. Die Beeren auf den Pfannkuchen streichen und warm servieren.

Zutaten (für 5 Pfannkuchen):

200 Gramm Buchweizen

Wasser

Beeren oder Beerenmarmelade

Salz

 

 

 



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