Puten-Braten

Von Eva-Maria Hackenberg notiert am 19.12.2013
Tradition auf vielen Festtagstischen: Puten-Braten (Foto: Bio-Hotel Alter Wirt, Grünwald)

Dieses Rezept hat mir unser Geflügel-Berater aus Augsburg, Axel Hilckmann, geschickt - und der kennt sich nun wirklich gut aus. Hier sein Weihnachts-Puten-Braten. 

Achtung! Nicht erst am Festtag damit beginnen. Die Pute muss über Nacht schön ziehen können. Axel sagt dazu: "Das Rezept ist ein altes und einfaches Hausrezept meiner Mutter, das schon seit Jahren in unserer Familie so gemacht wird. Am gleichen Tag, ein Tag vor Weihnachten, wird auch der Baum geschmückt. Und so kann sich jeder aussuchen, was er lieber macht: kochen oder schmücken."

Zutaten

  • Pute (3,5 bis 5 Kilo)

  • Apfelstückchen

  • Backobst

  • Speckscheiben (und Zahnstocher zum Spicken)

  • Butter

  • Salz

  • Pfeffer

Zutaten für die Soße

  • Crème fraiche

  • Saure Sahne

  • Stärke

  • Rotwein

  • Bio-Würzmischung (zum Beispiel "Himmel auf Erden" von Herbaria)

Die ganze Pute gut abwaschen und trocken tupfen. Innen und außen salzen und pfeffern. Danach wird die Pute gefüllt mit geschälten Apfelstücken, etwas gemischtes Backobst und einem Stück guter Butter.

Die Pute wird dann auf den Rücken auf ein Rost gelegt und mit etwas Butter bestrichen. Dann spickt man die Pute mit Speckscheiben, am besten geht das mit Zahnstochern.

Der Backofen wird bei Umlufthitze auf 180 - 200 Grad vorgeheizt. Unter dem Rost befindet sich eine Fettpfanne, die mit einer Tasse Wasser gefüllt wird. Wenn die Pute anfängt braun zu werden, muß sie regelmäßig mit dem Sud mit einem Löffel übergossen werden. Die Pute 3,5 bis etwa 5 kg ist nach etwa zwei bis drei Stunden gar. Zum Test sollte man mit einer Gabel hineinpieksen.

Die Pute sollte man einen Tag vorher braten und anschließend tranchieren und die Brust in Stücke schneiden. Zusammen mit der Soße wird das Fleisch in einen Bratentopf gelegt, wo es die ganze Nacht schön ziehen kann.

Die Soße zum Einlegen wird wie folgt gemacht

Der Sud aus dem Backblech oder der Pfanne wird mit ein bisschen Wasser erwärmt und anschließend durch ein Sieb gegossen. Anschließend nimmt man Stärke, saure Sahne, Crème fraiche und einen guten Rotwein und mischt das ganze mit einer Bio-Würzmischung.

Den Bratentopf stellt man dann noch circa zwei Stunden. bei circa 180 Grad vor dem Essen in den Backofen.

Guten Appetit und Fröhliche Weihnachten wünsche ich allen!



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