Nuss-Apfelkuchen - ein Klassiker

Von Julia Romlewski notiert am 17.02.2015
Für den Nuss-Apfelkuchen braucht man eine Nussmühle (Foto: Julia Romlewski)

Ich bin selbst leider keine große Kuchenbäckerin. Neulich gab es bei meiner Mutter aber mal wieder einen sehr feinen Nuss-Apfelkuchen, aus Vollkorn natürlich, und ohne Zucker. Mit eigenen Äpfeln und Haselnüssen aus dem Garten. Ich habe mir das Rezept geben lassen und kann es nur empfehlen. Lageräpfel eignen sich sehr gut dafür. Wer also noch welche aus dem eigenen Garten oder vom Nachbarn im Keller liegen hat...

Für den Kuchen nimmt man feines Dinkelmehl und verknetet es mit Margarine und Backpulver zu einem Teig. Den stellt man erst einmal kühl. Dann werden die Äpfel halbiert, gerieben und kurz angedünstet. Danach ein bisschen auskühlen lassen, mit Vanille verfeinern und zwei Löffel Hirsemehl dazugeben.

Nun sind die Haselnüsse dran: In einer Nussmühle mahlen (ist ein bisschen Handarbeit) und mit Honig oder Agavendicksaft und ein paar Löffeln Wasser kurz aufkochen. 

Den Teig mit einem Nudelwalger ausrollen und in die gefettete Form auslegen. Darauf die Äpfel geben und zum Schluss die Nüsse darauf verteilen. Bei ca. 175 Grad 35 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.

 

Und das braucht man dafür:

225 Gramm Dinkel (wenn man selbst mahlt)

60 Gramm Pflanzenmargarine (man kann natürlich auch Butter nehmen)

1 Teelöffel Weinsteinbackpulver

 

Für den Belag:

1,5 Kilo süßliche Äpfel

1/4 Teelöfffel Vanillepulver

2 Löffel Hirsemehl

100 Gramm Haselnüsse

2 Esslöffel Honig oder Agavendicksaft

 

 

 

 

 

 



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