Hollerküchle mit Johannisbeeren

Von Anna Viktoria Pröbstle notiert am 04.07.2017
Holunder gilt als sehr gesund (Foto: Anna Viktoria Pröbstle)

In den letzten Wochen war Hochsaison der Holunderblüte. Überall sprossen die doldenförmigen Köstlichkeiten aus der Landschaft. Hier ein Holunderstrauch, dort einer. Eines der schmackhaftesten und zugleich traditionellsten Gerichte, das sich in Windeseile aus den Blüten zaubern lässt, sind Hollerküchle. Einmal eingetaucht in den Bier-, -Milch oder Apfelteig brutzelt sich die ganz besondere Nachspeise in nur wenigen Minuten. Aber wer glaubt, dass die Hollerküchle für Leute von annodazumal sind, der irrt: Unsere Praktikantin Lara konnte davon nicht genug bekommen, weshalb wir nochmals auf die Suche nach weiß blühendem Hollunder aufbrachen und selbst jetzt noch üppig fündig wurden.

Die Zutaten für 4 Personen:

12 Holunderblütendolden

200g Mehl

1El Öl

2 Eier (getrennt)

250ml Milch/Apfelsaft/Bier (je nach Wunsch gemischt)

ca. 3l Öl oder Fett zum Ausbacken in breitem Topf

Puderzucker zum Bestäuben

Frische Johannisbeeren

 

Und so geht's:

Eiweiß fest schlagen. Aus den übrigen Zutaten einen Teig rühren, die Eiweiße unterheben. Dolden eintauchen und in das brutzelnde Fett eintunken. Vorsicht Verbrennungsgefahr! Nach ca. 3 bis 5 Minuten die gold-braunen Küchle herausnehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und mit frischen Johannisbeeren servieren. Meine Idee: Wer Holundersaft hat, kann daraus auch ein säuerliches Frucht-Sorbet machen und dies zur mächtigen Nachspeise reichen.



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