Gazpacho mit Käse-Ecken und Stangenbrot

Von Anna Viktoria Pröbstle notiert am 02.08.2016
Sommergenuss aus dem Gemüsebeet

Der leichte Sommerklassiker für heiße Tage!

Wer kennt es nicht an heißen Sommertagen schnell was für die Familie auf den Tisch zu zaubern, das nicht allzu viel Umstände macht, mit Zutaten die gerade Saison haben und allen schmecken! Gazpacho – eine traditionelle spanische kalte Tomatensuppe – macht vor allem an Tagen über 25 Grad richtig Spaß! Bei besonders vielen überreifen Tomaten in Ihrem Vorrat kann die Menge erhöht werden und der Rest der Kaltschale problemlos über einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder sogar eingefroren werden. Die Suppentomaten, Hauptzutat der Gute-Laune-Gazpacho, bekommen Sie derzeit in rauen Mengen entweder aus dem eigenen Garten, beim Bio-Gärtner oder auch über Ihre Bio-Gemüsekiste.

Zutaten für 4 Personen:

Gazpacho

  • 1 kg Suppentomaten (sehr reife Tomaten)

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 Stangengurke

  • 1 gelbe Paprika (je nach Geschmack)

  • 80 ml Leindotteröl oder Olivenöl

  • 200 ml Wasser

  • Salz

  • Schwarzer Pfeffer

  • 30 g Bergkäse

  • 2-3 Scheiben Baguette

  • 4 Basilikumzweige

  • Getrocknete Blüten zum Verzieren

Zur blitzschnellen Gazpacho kommt man in nur wenigen einfachen Schritten: Tomaten waschen, vierteln und dabei den Strunk entfernen. Ebenso die Gurke schälen, und wie die Paprika in kleine Stücke schneiden. Jetzt brauchen wir einen möglichst großen Topf, in den alle Zutaten passen und in dem es sich gut pürieren lässt. Alle Zutaten mit einem Pürierstab sämig pürieren, bis keine großen Gemüsestücke mehr vorhanden sind. Die Schale der Knoblauchzehen abziehen, durch eine Knoblauchpresse drücken und die kleinen Stückchen in die Tomatenmasse geben. Öl, Wasser (je nach Belieben), Salz und Pfeffer dazugeben und nochmals kräftig unterrühren. Nun die Kaltschale in einem verschlossenen Gefäß ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, da die Gazpacho ganz kalt am besten schmeckt - am besten mit einem würzigen Hartkäse oder scharfen Gewürzen verfeinern.

Gazpacho mit Stangenbrot und übrigem Käse reichen.

Tipp: Gerade jetzt in der Jahreszeit wachsen so viele schöne essbare Blumen draußen, die der Gazpacho als Deko das i-Tüpfelchen verleihen.

Stangenbrot

  • 300 g Weizenmehl

  • 300 g Dinkelmehl

  • ½ Würfel Hefe

  • 1 TL Zucker

  • 1 ½ TL Salz

  • 350 g kaltes Wasser

Und nun ans Werk: Beide Mehlsorten in einer großen Schüssel mischen, in der Mitte eine Mulde machen und dort die Hefe und den Zucker mit etwas Wasser und Mehl zu einem Vorteig verrühren und ca. 20 min gehen lassen. Anschließend das restliche Wasser und das Salz hinzufügen und den Teig ca. 10 -15 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Es bietet sich an, den Teig des Stangenbrots am Vorabend vorzubereiten, da der Teig am besten über Nacht gehen soll, um sein Volumen zu verdoppeln. Ohne den Teig weiter zu kneten, ihn in drei gleichgroße Teile aufteilen und zu kleinen länglichen Stangen (ca.15 cm) formen anschließend die Brote jeweils diagonal mit einem scharfen Messer einschneiden. Das Backblech mit Backpapier vorbereiten und die Stangen so darauf verteilen, dass sie noch genügend Platz zum Aufgehen haben. Nun ab in den Ofen: Bei 230 Grad backen die drei Stangen 15 Minuten, dann anschließend weitere 15 Minuten bei 200 Grad. Das Brot kann nach kurzem Abkühlen zur Gazpacho gereicht werden.



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