Bärlauchpesto mit Sonnenblumenkernen

Von Julia Romlewski notiert am 09.08.2016
Bärlauch schmeckt ähnlich wie Knoblauch (Foto: imago)

Heuer ist es schon zu spät. Aber wer Bärlauch mag, kann sich ja nächstes Frühjahr mal selbst auf in den Wald machen und ein bisschen was für ein selbst gemachtes aromatisches Pesto sammeln. Um die Pflanzen nicht zu schädigen, sollte man pro Pflanze immer nur das unterste Blatt pflücken, empfiehlt der NABU. Vor dem Sammeln sollte man sich außerdem genau informieren, wie Bärlauch aussieht. Denn wenn er noch nicht blüht, ist er leicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitloser zu verwechseln. Diese Pflanzen sind aber giftig!

Die Herbstzeitlose (Foto: imago)
Das Tückische: Die Herbstzeitlose steht bisweilen direkt neben dem Bärlauch. Der Tipp, die Blätter zu zerreiben und daran zu riechen, hilft nur bedingt. Denn sobald die Finger erst mal nach dem Knoblauchgeruch des Bärlauchs "stinken", kann man die Pflanzen kaum noch unterscheiden. Dann riecht einfach alles nach Bärlauch. Weiter kommt man, wenn man sich die Blätter genau ansieht. Bei der Herbstzeitlosen wächst nicht jedes Blatt einzeln aus dem Boden wie beim Bärlauch.

So geht das Pesto:

Für das Pesto wäscht man die Bärlauchblätter und trocknet sie vorsichtig in einem Tuch. Dann schneidet man sie in Streifen und röstet Sonnenblumenkerne in einer Pfanne. Bärlauch, Kerne, Käse, Öl, Salz und Pfeffer mit einem Mixer zerkleinern. Gekühlt hält sich das Pesto einige Tage.

Die Zutaten:

Bärlauch nach Belieben

fein geriebener Parmesankäse

Sonnenblumenkerne

Olivenöl, Salz und Pfeffer



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