Schöner Ausblick: Der Balkon von Jasmin Wurth (Foto: Jasmin Wurth)
08.04.2015
Bioland-Gartenbloggerin Jasmin Wurth

Pflanzenliebhaberin - am Balkon und auf dem Teller

Was braucht man, um sich einen großen aber deprimierend leeren Balkon schöner und vor allem grüner zu gestalten? Ihr habt drei Versuche. Zur Auswahl stehen Blumen, Blumen und…Pflanzen Juchhuu, ihr habt richtig getippt und gewinnt einen neuen Blogeintrag: von Jasmin Wurth

Es ging also zum nächsten Baumarkt mit großer Pflanzenabteilung. Die Auswahl hat mich erst einmal ziemlich erschlagen. Von Lavendel bis Zitronenbaum, von Tomatenpflanzen bis Bonsaibaum, alles vorhanden. Aber was eignet sich überhaupt für meinen sehr sonnigen Balkon? Was ist etwas für Anfänger und was sieht vor allem auch ein bisschen länger schön aus? Kompetente Beratung musste also her. Zum Glück fanden wir die und Tadaaa: Nach dem sorgsamen Auswählen („Sieht hübsch aus, eignet sich für Schwarze Daumen, kommt mit“) sieht mein Balkon nun so aus:

Auch Kräuter sind auf dem sonnigen Balkon an (Foto: Jasmin Wurth)


Aber der Einkauf ist ja noch das Einfachste an der ganzen Sache. Schließlich will ich ja nicht gleich in meinem zweiten Beitrag zugeben müssen, dass bereits jetzt alle Pflanzen wieder eingegangen sind. Nachdem ich alles schön hergerichtet hatte, habe ich mir eine Erinnerungsfunktion für die "Gießzeiten" in mein Handy eingespeichert. Ungewöhnliche Vergesslichkeit erfordert ungewöhnliche Maßnahmen. Bis jetzt lebt noch alles und ich finde, es sieht auch ganz hübsch aus :) Was meint ihr? Ich hoffe, dass ich nach meinem Besuch bei der Bioland-Gärtnerei noch ein paar hilfreiche Tipps bekomme, im Moment fühlt sich nämlich alles noch etwas planlos an.

Allerdings habe ich auch noch eine ganz andere interessante Erfahrung gemacht. Von Bioland habe ich ein tolles Paket mit Informationsmaterial bekommen und genau zu diesem Zeitpunkt war in der Kantine meiner Firma auch eine "vegane" Woche.  Plötzlich mache ich mir also nicht nur darüber Gedanken, wie ich die Pflanzen auf meinem Balkon am Leben erhalte sondern auch, wie ich mein eigenes etwas gesünder und vor allem "grüner" gestalten könnte. Während der veganen Woche habe ich wirklich oft das „fleischfreie“ Angebot genutzt und nur einmal auf die Alternative für Fleischliebhaber zurückgegriffen. Und siehe da, es hat wirklich super geschmeckt.

Natürlich kennt man Begriffe wie Legebatterien und Massentierhaltung, aber ich gehörte bisher zu der Sorte Menschen, die ihre Sachen beim Metzger gekauft haben und sich damit ein einigermaßen gutes Gewissen einredeten. Nun bin ich allerdings am Überlegen, ob das wirklich reicht. Ich habe mich also mit meiner Schwester zusammengesetzt, die schon seit mehreren Jahren vegetarisch lebt. Nach einem Besuch in ihrem "Stammsupermarkt" war ich wirklich überrascht, welche leckeren und vor allem auch gar nicht so teuren Alternativen es mittlerweile gibt. Einen Großeinkauf später habe ich jetzt den Kühlschrank voller fleischloser Dinge, die zumindest alle sehr lecker klingen. Ich halte euch hierzu auf dem Laufenden J Meine Anfänge sind bisher natürlich noch recht einfach, aber ich habe beispielsweise auch begonnen, immer eine kleine Stofftasche in meiner Handtasche dabeizuhaben, damit ich mir beim Einkaufen die Plastiktüten sparen kann. Ich würde mich sehr freuen, falls ihr noch weitere Tipps für mich habt. Bis dahin wünsche ich euch eine tolle, sonnige Zeit und bis zum nächsten Mal!

 

Pflanzenanalphabethin will ihren Grünen Daumen finden

Noch ist auf Jasmin Wurths Balkon nichts zu sehen - deshalb schickt sie uns ein Urlaubsbild, damit ihre Leser schon einmal wissen, wer sie durch die Saison begleiten wird (Foto: Jasmin Wurth)

 

8.April 2015. So kann das nicht weiter gehen, dachte sich Jasmin Wurth aus Karlsruhe, als sie Bilanz bei ihren Pflanzen zog. Die sahen nämlich so gar nicht gut aus. Hier schreibt sie nun, wie sie aus ihrem Balkon eine kleine Oase machen möchte.

Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Jasmin, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Karlsruhe. Mein "Grüner Daumen" hielt sich bisher sehr gut versteckt und bestand vor allem aus dem unfreiwilligen Töten einiger Grünpflanzen, vom vertrockneten Kaktus bis zur Orchidee meines Chefs. Spätestens da reifte in mir der Beschluss: "So geht das nicht weiter." Schließlich habe ich einen richtig großen Balkon im zehnten Stock eines Hochhauses und es ist im Grunde eine Schande, dass dieser so gar nicht genutzt wird. Als ich dann die Ausschreibung von Bioland gesehen habe, dachte ich: Das passt. Wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, Tipps direkt vom Profi zu bekommen? Mit denen müsste es doch auch so eine Pflanzenanalphabetin wie ich schaffen, etwas grünes Leben um sich herum zu schaffen.

Besonders freue ich mich auf den Besuch in der Bio-Gärtnerei. Hier hoffe ich nicht nur, ein paar schöne Bilder für meinen Blog machen zu können, sondern freue mich sehr auf die Begegnungen mit den Menschen dort. Ich finde das Konzept von Bioland sehr interessant und freue mich, einmal die Umsetzung vor Ort kennenzulernen. Geschrieben habe ich schon immer gerne.

Angefangen mit meinem Blog hat alles damit, dass ich meine täglichen Beobachtungen als Pendlerin bei Facebook postete. Irgendwann hatte ich eine richtig kleine "Fangemeinde" und wurde gefragt, warum ich denn nicht auch bloggen würde. Bis dato hatte ich das noch nie in Betracht gezogen, aber dann dachte ich "Wieso eigentlich nicht?" So entstand mein Blog "Die (meist ganz) fabelhafte Welt der Jasmin". Hier schreibe ich über alles, was mich gerade so bewegt, eben die kleinen und großen Dinge unseres Lebens - ob das eine nun gesunde Ernährung, Liebeskummer oder Impressionen eines Ostermarktes sind. Ich freue mich, wenn ihr mich und meine großen und kleinen Katastrophen eine Zeit lang begleitet. Denn nun heißt es: Auf die Plätze, Gärtnern, los!

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Jasmins Blog: www.mienzeable.wordpress.com