Der Herbst bringt noch einmal pralle Früchte (Foto: Simone Ehrhardt)
08.04.2015
Bioland-Gartenbloggerin Simone Ehrhardt

Die weiteren Aussichten

Nun heißt es Abschied nehmen – dies ist mein letzter Beitrag für den Bioland-Gartenblog. Wirklich schade, es hat mir sehr viel Spaß gemacht, aus meinem Garten zu berichten. Auch, wenn zwischendrin Krisenstimmung bei mir herrschte, so ist doch meine Leidenschaft fürs Gärtnern ungebrochen. Von Simone Ehrhardt

Noch ein bisschen den Sommer naschen... (Foto: Simone Ehrhardt)
Dank des langen, heißen Sommers bemühen sich einige Gewächse, noch einmal ein paar Früchte zu liefern, so zum Beispiel die Himbeeren und die Erdbeeren, die ich neu dazugekauft habe. Die haben übrigens alle ihr neues Zuhause in Töpfen auf meiner Terrasse gefunden. Denn dort ist es warm, sonnig und schneckenarm. Ich bin gespannt, ob sich meine Strategie im nächsten Jahr bewährt.

Ich habe ein paar wurmfreie Äpfel gefunden (der Sorte Golden Delicious) und zwei Quitten gepflückt - meine allerersten eigenen Quitten überhaupt und ich werde aus ihnen und ein paar Äpfeln Gelée kochen. Auch, wenn es nicht viel ergibt – es ist trotzdem hausgemacht. Vielleicht komme ich im Winter endlich zu einer Entscheidung, was das Schneiden des Quittenbaumes angeht…

Einer der Gärten, die ich während des Tags der offenen Gärten im Juni angesehen habe, hat mich dazu ermutigt, weitere Umgestaltungsmaßnahmen in meinem eigenen Reich vorzunehmen. So lege ich gerade neue Beete rund um den Teich an, die ich mit Funkien und Bergenien bestücke, außerdem pflanze ich noch einen Baum (einen Lebkuchenbaum), und ein Japanischer Ahorn hat ebenfalls dort einen neuen Platz gefunden, gleich neben dem Bambus. Ich finde Schattengärten wunderschön und in diese Richtung bewege ich mich mit diesem Abschnitt. Der Herbst hat also noch einige Arbeit in petto.

Es muss nicht nur Gemüse sein (Foto: Simone Ehrhardt)
All meine Versuche mit Gemüse sind kläglich gescheitert, nicht nur in diesem Jahr. Was halbwegs funktioniert, ist Obst - keine großen Mengen, dazu fehlt der Platz, aber verschiedene Sorten, die nacheinander reifen und uns erfreuen – Him-, Brom-, Erd- und Heidelbeeren, Quitten (hoffentlich bald viele), Feigen, Trauben,  Rhabarber, Holunder wäre da, außerdem Felsenbirnen, deren Früchte sich ebenfalls nutzen lassen; und natürlich der Apfelbaum, an dem ich nun seit drei Jahren mein Glück versuche. Irgendwann muss das doch mal fruchten (ich habe gerade einen Jahresplan erstellt, damit ich genau weiß, in welchem Monat ich welche Maßnahme ergreifen muss, um diesen elenden Würmern ein Schnippchen zu schlagen). Im nächsten Jahr wird es dann bestimmt auch wieder mit den Tomaten klappen, denn das hat bisher noch immer funktioniert, nur dieses Jahr nicht.  Ausgerechnet! ;-)

Simone Ehrhardt fühlt sich schon seit Kindestagen im Garten wohl
Klar, ich fände einen eigenen Gemüsegarten toll, wäre gern - wenigstens teilweise - Selbstversorger, aber das gibt der Garten scheinbar nicht her. Für eine Saison einen Mietacker (unter Anleitung) zu bearbeiten, würde mich ebenfalls reizen, weil man da bestimmt auch einiges lernen und vor allem Erfahrungen sammeln kann, aber leider wird das in unserer Gegend nicht angeboten. So begnüge ich mich damit, dass ich hauptsächlich einen Ziergarten habe, und das macht mich auch ganz froh.

Ich habe im Lauf des Sommers öfter an meine Vorfahren gedacht, die ja zu 90 Prozent Bauern waren. Wenn die wüssten… Was wohl passiert wäre, wenn mir jemand ein paar Äcker vererbt hätte? Mein allererster Berufswunsch war tatsächlich Landwirtin (ich wollte einfach einen Bauern heiraten), und das schon lange, ehe ich wusste, dass ich von so vielen Bauern abstamme. Vielleicht liegt es doch in den Genen. Jedenfalls macht mich Gartenarbeit glücklich.

Weiteres aus meinem (Krimi-)Garten gibt es in meinem Blog: http://crimelady.wordpress.com

Lieben Dank an die Bioland-Redaktion, die mich mit Tipps und Material versorgt und das Ganze erst möglich gemacht hat. Es war super! :-)

Und ewig lockt der Apfel…

September 2015. Die Äpfel in Simone Ehrhardts Garten haben lauter Würmer. Das hält unsere Bloggerin aber nicht davon ab, leckere Kuchen und Quiches zu backen.

Mit dem Apfelbaum bin ich noch nicht fertig. Im Winter geht es ihm noch mal ordentlich an die Äste und dann sehen wir, wie er sich im nächsten Jahr macht. Und die Würmer… Es muss doch möglich sein, die eine oder andere wurmfreie Frucht zu ernten? Was ist denn nun eigentlich normal? Pro Apfel ein Wurm (mindestens) oder Äpfel ohne? Die Äpfel, die man kaufen kann, haben alle keine Würmer. Die werden bestimmt nicht alle gespritzt - zumindest nicht die Bio-Äpfel, aber wie machen die das? Sind wir in einem besonders wurmreichen Gebiet? Wir werden sehen, ob sich die Situation nicht doch noch verbessern lässt. Jedenfalls mag ich Äpfel sehr, auch beim Kochen, und weil gerade Apfelsaison ist, gibt es heute zwei Lieblingsrezepte von mir. Lasst es euch schmecken!

Wer liebt ihn nicht - den Duft von frischem Apfelkuchen? (Foto: Pixabay)

Blitzapfelkuchen (oder auch Versunkener Apfelkuchen)

Zutaten

  • 750 - 1000 g Äpfel

  • evtl. 2 – 3 EL Zucker

  • Saft von 2 Zitronen (optional, es geht auch ohne)

Für den Teig:

  • 60 g Butter

  • 150 g Zucker

  • 2 Eigelb

  • Saft und abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone

  • 1/2 Päckchen Backpulver

  • 200g Mehl

  • 1kl. Tasse Milch

  • 1El. Rum 

  • 2 Eiweiß

  • Margarine zum Einfetten

  • neutrales Öl

  • 3 EL Puderzucker

Zubereitung

Backzeit  35 - 40 Min. E-Herd 180 Grad

Die Äpfel waschen, schälen und halbieren, die Kerngehäuse rausschneiden. Die Apfelwölbungen längs mehrfach einschneiden. (Zucker drüber streuen, mit Zitronensaft beträufeln, stehen lassen.) Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach Eigelb, Zitronensaft und -schale dazugeben. Mit Backpulver gemischtes Mehl, Milch und Rum hinzufügen. Eiweiß steif schlagen, unterheben.

Eine Springform (26 cm) einfetten, den Teig einfüllen, die Äpfel mit der Wölbung nach oben auf den Teig setzen, mit Öl besteichen. In den heißen Ofen schieben.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist (lässt sich mit einem Hölzchen feststellen), ihn aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

P.S.: Ich lasse immer alle Zitronenzutaten weg, weil ich es nicht mag, wenn mein Kuchen nach Zitrone schmeckt. Übrigens auch bei Käsekuchen und Weihnachtsplätzchen. ;-)

Apfel-Lauch-Quiche

Zutaten

Für den Teig:

  • 180 g Mehl

  • 1/2 TL Salz

  • 120 g Butter

Belag:

  • 500g Lauch

  • 1 Knoblauchzehe

  • 2 EL Öl

  • 2 Äpfel

  • 100g Speck

  • 3 Eier

  • 250g Sahne

  • 100g geriebener Käse

  • Salz

  • Pfeffer

  • Majoran

Zubereitung

Aus den Teig-Zutaten und 2-3 EL kaltem Wasser einen geschmeidigen Teig kneten, 30 Minuten kalt stellen. Lauch waschen und schneiden, mit Knoblauch in Öl weich dünsten. Den Teig in eine Backform (z.B. Springform, 26 cm) drücken, einen Rand hochziehen, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Äpfel entkernen, schälen, kleinschneiden und zum Lauch geben. Eier, Sahne, Käse und Gewürze verquirlen. Lauch, Äpfel und Speck auf den Teig geben. Eiermilch darüber verteilen. Bei 200°C circa 35 Minuten backen.

Funktioniert auch sehr gut ohne Speck!

Und noch ein Tipp: Ich drücke den Teig vor dem Kühlen in die Form, so geht es viel leichter.

Wächst nun in Simone Ehrhardts Garten - ein Kerzenknöterich (Foto: Simone Ehrhardt)

Ein Nachmittag im Paradies

August 2015. DAS Ausflugsziel für Gärtner? Ganz klar, ein Pflanzenmarkt. Das sieht zumindest unsere Bloggerin Simone Ehrhardt so und berichtet von ihren Einkäufen.

Es ist schon verrückt, aber ich kann nicht aufhören, Pflanzen zu kaufen. Und wenn dann ein Pflanzenmarkt in der Nähe lockt, muss ich hin. Also ab nach Maikammer, trotz Hitze, und mein Mann musste auch mit, obwohl er meine Leidenschaft für Grünes und das Buddeln in der Erde so gar nicht teilt.

Es ist schon verrückt, aber ich kann nicht aufhören, Pflanzen zu kaufen. Und wenn dann ein Pflanzenmarkt in der Nähe lockt, muss ich hin. Also ab nach Maikammer, trotz Hitze, und mein Mann musste auch mit, obwohl er meine Leidenschaft für Grünes und das Buddeln in der Erde so gar nicht teilt.

Was für eine schöne Pflanze - die Krötenlilie (Foto: Simone Ehrhardt)
Maikammer ist ein sehr hübscher kleiner Ort in der Nähe von Neustadt an der Weinstraße; die Sonne knallte vom Himmel, das Angebot war beinahe zu groß, die Straßen, über die sich die Marktstände verteilten, vollgestopft mit Menschen. Macht aber alles nichts, solange es neue Schätze für den eigenen Garten gibt. Ich muss mich ja immer sehr bremsen, und so wanderten an diesem Sonntag in der Mitte des Augusts nur vier Exemplare in die Einkaufstüten: eine Krötenlilie, eine kleine Funkie, eine hohe Lobelie mit einer wunderschönen Blütenfarbe und ein Kerzenknöterich. Besonders beglückend fand ich die Entdeckung, dass es gar nicht weit von uns eine Staudengärtnerei gibt, von der ich bisher noch nichts ahnte, mit einem großen Angebot an Funkien, Farnen und Taglilien - genau mein Fall!

Vor Ort war auch eine Bioland-Gärtnerei vertreten, allerdings von weiter her, aber das Bioland-Emblem fällt mir derzeit natürlich immer ganz besonders ins Auge und von diesem Stand stammt der Knöterich. Es gab noch so viel mehr an interessanten Pflanzen … Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Den Pflanzenmarkt gibt es alle Jahre wieder. ;-)

 

Mit getrockneten Kräutern holt sich Simone Ehrhardt auch noch im Winter ein paar Erinnerungen an den Sommer auf den Tisch (Foto: Simone Ehrhardt)

 

Erntezeit - oder?

Mit dem Gemüse von Bloggerin Simone Ehrhardt sieht es eher mau aus. Immerhin kann sie jede Menge Kräuter ernten. Und daraus köstliche Getränke machen.

Also, wenn es kein Gemüse zu kaufen gäbe, wären wir inzwischen schon verhungert. ;-) Es ist ein geradezu grauenhaftes Gartenjahr bei mir und ich frage mich, ob das daher kommt, dass ich für Bioland aus meinem Garten blogge. Murphy’s Law und so. Ich bin gedanklich schon im Herbst und warte auf die Winterpause - andere sind vermutlich gerade schwer mit Ernten beschäftigt.

Ein paar Früchte tragen die Tomaten (Foto: Simone Ehrhardt)
Ganz allmählich werden die Tomätchen reif. Zur Erinnerung - ich hatte frühzeitig ausgesät, alle (!) sind aufgegangen, die meisten habe ich verschenkt, die, von denen ich weiß, sind prächtig gediehen, nur meine sind eingegangen. Weil ich unbedingt eigene Tomaten wollte, habe ich noch welche gekauft. Laut Abbildung auf dem Schildchen sollen sie rot sein, aber egal, wie lange ich sie hängen lasse, sie werden nicht rot. Auch okay, dann esse ich eben orange Tomaten. Immerhin etwas, auch wenn sie ein bisschen komisch wachsen und nicht gerade viele Früchte bekommen. Ich hoffe aufs nächste Jahr, vielleicht mache ich mich auch mal wieder auf die Suche nach Samen von besonderen Sorten. In einem der Nachbardörfer gibt es zum Beispiel eine Gärtnerin, die sich auf Tomaten spezialisiert und in ihrem Betrieb Lila Tomate ein großes Angebot hat, das ich bei den Offenen Gärten schon selbst entdecken konnte.

Große Erwartungen hatte ich an den Mais. Der ist so schön gewachsen und hat Kolben angesetzt. Ich hatte mich schon mit der Frage beschäftigt, wann die erntereif sind, und neulich einen gepflückt und gekocht. Was soll ich sagen? Grauenhaft trifft es am besten. Wohl doch überreif - eine abscheulich klebrige Pappmasse zwischen den Zähnen. Die restlichen Kolben kann ich wohl vergessen, die sind so klein, dass sich das Ernten gar nicht lohnt. Ich weiß jetzt auch nicht: Sind sie doch zu lange an der Pflanze gewesen (aber auf den Feldern stehen sie auch noch) oder habe ich zu wenig gegossen? Dabei gieße ich reichlich: zwei bis drei Mal die Woche richtig durchdringend.

Und wenn die Würmer kommen?

Der Apfelbaum lässt schon die Äpfel fallen, aber ich habe mich in der Bioland-Gärtnerei Ulenburg informiert und erfahren, dass es sehr wahrscheinlich daran liegt, dass zu viele Früchte am Baum hängen und der mal herzhaft geschnitten werden muss. Also gut, das werde ich bald angehen und mir einen Spezialisten holen. Der kann dann auch gleich ein Auge auf die angegriffenen Koniferen werfen. Was das Fallobst angeht, bin ich immer so hin- und hergerissen. Ich weiß, dass man es auflesen soll, weil darin die Würmer sind, es schimmeln kann und es Schnecken anlockt. Andererseits ist es aber auch eine wertvolle Futterquelle für Insekten, Vögel, Schmetterlinge (ja, ich hatte schon den Admiral zu Gast) und Igel. Am besten begutachte ich erst mal die Wurmdichte, ehe ich entscheide …

Zum Trocknen hängt man die Kräuter auf (Foto: Simone Ehrhardt)
Immerhin konnte ich ordentlich Kräuter ernten - Rosmarin, Thymian, Minze, Salbei, Majoran, Lorbeer, Oregano, Zitronenthymian, Myrte. Die trockne ich für den Winter und fürs Erste sind ja noch die Pflanzen zum frisch Verwenden da, neben den genannten auch Estragon, Schnittknoblauch, Pimpinelle, Liebstöckel, Basilikum, Currykraut, Zitronenmelisse und Zitronenverbene. Von der Verbene stecke ich jeweils einen frischen Zweig in eine Flasche Wasser und kühle das Ganze im Kühlschrank – ein herrlich aromatisches Getränk für heiße Tage. Kräuter finde ich klasse und ein richtiger Kräutergarten steht auch noch auf meiner Wunschliste für den Garten der Zukunft. Bisher wohnen die meisten in Töpfen, dafür in Schnittnähe zur Küche.

Und dann war da noch das Wespennest. Die hatten es mollig warm im Gartenschuppen. Ende Juli schwieg auf einmal der Betrieb. Ausgeflogen, umgezogen, aufgegeben? Keine Ahnung. Hinterlassen haben sie jede Menge Leichen und einen leicht unangenehmen Geruch.  Aber die Hornisse(n) sind wieder da und fressen uns die Birnen auf. Na ja, sollen sie ruhig, ich bin kein so großer Birnenfreund … :-)

Bloggerin Simone Ehrhardt will den Tieren ihres Gartens nicht mit Gift zu Leibe rücken (Foto: Simone Ehrhardt)

Wie ich lernte, die Schnecke zu lieben

Juli 2015. In ihrem aktuellen Blogbeitrag macht sich Simone Ehrhardt Gedanken um Schädlinge und Nützlinge. Außerdem gibt sie Tipps für gute Bücher über essbare Wildpflanzen und wie man die Bewohner des Gartens bestimmt.

Ich denke viel nach über die Bekämpfung unerwünschter Bewohner im Garten beziehungsweise deren Akzeptanz. Ich bin eigentlich dagegen, immer etwas zu unternehmen. Gegen Ameisen zum Beispiel hilft sowieso nichts auf Dauer. In unserem Gartenschuppen hängt ein Wespennest, das sich als äußerst interessant erweist. Glücklicherweise sind die Wespen sehr friedlich. Über Blattläuse rege ich mich schon lange nicht mehr auf. Ich habe selten den Eindruck, dass sie einer Pflanze schaden, deshalb lasse ich sie einfach in Ruhe. Irgendwann sind sie sowieso wieder weg und ich sehe hier so viele Meisen, die alles nach Futter absuchen. Eingerollte Rosenblätter kann man abschneiden und was die Würmer in den Äpfeln und Birnen angeht, bin ich immer noch ratlos, weil die umweltfreundlichen Maßnahmen nichts genutzt haben.

Gegen die weißen Fliegen an den Kräutern versuche ich es gerade mit Tagetes. Richtig geärgert habe ich mich allerdings über die Dickmaulrüssler, die nächtens meine Hochstammrosen vernichtet haben. Ich habe es mit Nematoden versucht, aber das ist nicht so einfach, wie es sich in den guten Ratschlägen liest, und hat nichts geholfen. Es endete damit, dass ich die Rosen an der Stelle wieder ausgegraben habe. Die Buchse habe ich kurzerhand rausgeworfen und ersetzt, als die Zünsler sie niedergezünselt hatten. Ich bin da eher pragmatisch, als dass ich zu Gift greife.

Ob ich nun die Schnecke wirklich liebe … Hmmm. Kommt darauf an. Ich bin auf der Seite der Guten (alles mit Haus oder tigerartig gestreift) und gegen die Bösen (klein und braun oder schwarz, oder groß und rot). Schneckenkorn verursacht mir immer ein schlechtes Gewissen, weil damit auch die guten Schnecken getötet werden. Alternativen gibt es ja viele, da muss man einfach ausprobieren. Ich habe gute Erfahrung mit Kupferdraht gemacht, was aber nur bei einzelnen Pflanzen beziehungsweise Töpfen geht. Absammeln ist auch eine gute Methode: Brettchen auf die Erde legen und morgens nachsehen, wer drunter sitzt (nur, was tut man dann mit denen?). Noch auf meiner Liste der zu versuchenden Mittel: Salbei und Kaffeesatz. Mögen sie angeblich beides nicht.

Unkraut kann nervig sein, aber auch richtig nützlich. An einer Stelle hat sich in meinem Garten eine Vogelwicke angesiedelt und ich weiß nun, dass die leicht saure Böden mag. Das sagt mir einiges über diese Stelle, die mir schon Rätsel aufgegeben hat. Mein spezieller Freund ist das Behaarte Schaumkraut geworden - schmeckt wie Kresse und landet öfter im Salat. Überhaupt kann man unglaublich viel essen. Ich habe dazu ein großartiges Buch gefunden - "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer, Guthmann und Spiegelberger (AT Verlag). Damit kann man sich einmal quer durch den Garten mampfen. Wunderbare Ergänzung dazu: "Blumen in Wald und Flur" von Aichele/Schwegler (Kosmos Naturführer). Mit diesem Bestimmungsbuch bin ich schon oft übers Gelände gezogen, um Pflanzen zu benennen. Und manche Eindringlinge sehen im Garten einfach schön aus. Die Wilde Möhre ist mein Favorit, davon kann hier gar nicht genug wachsen.

Neulich habe ich dann doch mal zu einem Gift gegriffen, als eine Rose so richtig großzügig von Mehltau befallen war. Und jetzt, wenige Wochen später, stelle ich fest, dass ausgerechnet diese eine Rose von Raupen durchlöchert wird. Zufall oder Zusammenhang? Vielleicht auch nur zwei Symptome derselben Ursache – trotzdem spannend. Es bleibt eine Ausnahme und für die Zukunft gilt weiterhin: Gedeih oder verdirb. Ich bin dagegen, Pflanzen im Garten zu halten, die nur mit ständigem Gifteinsatz überleben. Die sind dann einfach fehl am Platz.

Meine neuesten Überlegungen drehen sich übrigens um Dünger. Ich möchte möglichst von den gekauften Düngern wegkommen und nur noch organisch düngen - mit Kompost und Ähnlichem. Mein Geheimtipp für Pflanzen, die sauren Boden lieben - leere Milchflaschen oder -tüten mit Wasser ausspülen und dieses milchige Wasser zum Gießen verwenden. Lässt Hortensien etc. gedeihen wie Unkraut. :-)

Immerhin ist nicht alles vertrocknet (Foto: Simone Ehrhardt)

 

Was die Sonne übrig lässt

Anfang Juli 2015: Die Trockenheit und Hitze macht auch den Pflanzen in Simone Ehrhardts Garten zu schaffen. Aber immerhin schmecken die Beeren und es gedeiht der Mais.

Hab' ich kürzlich darüber geklagt, dass es zu trocken sei? Inzwischen ist es eher wie in der Wüste bei uns im Rhein-Pfalz-Kreis. Ich kann mich kaum an den letzten richtigen Regen erinnern, und auch der ist nicht so ausreichend gewesen, dass man nicht trotzdem hätte gießen müssen. Es kam schon zu einigen Waldbränden. Ich mache mir mal wieder Gedanken über die Bepflanzung. Müssen wir uns künftig darauf einstellen, uns hier auf Mittelmeerbotanik zu beschränken? Ich habe schon einiges an Geld in meinen Garten gesteckt - soll ich etwa alles ausreißen und trockenheitsverträglich neu gestalten? Wenigstens haben wir hier genügend Wasser im Boden, um zu gießen … Trotzdem habe ich Angst um die alten, großen Bäume, die uns als Sichtschutz dienen. Es sind Koniferen und einige werden von innen heraus verdächtig braun und kahl …

Anders als auf vielen Feldern steht der Mais im Garten gut da (Foto: Simone Ehrhardt)
Meine große Freude ist derzeit der Mais. Der wächst jetzt wie verrückt, blüht und setzt Kolben an. Die Erbsen habe ich aufgegeben. Ein paar habe ich mit gekauften Erbsen gekocht und die Pflanzen schön in den Boden geharkt. Diese Ecke ist wohl verloren für Gemüse oder Obst und ich habe eine üppig wuchernde Zitronenmelisse gepflanzt. Mal sehen, ob sie sich dort behaupten kann. Die Himbeerernte ist beendet und ich konnte endlich alle alten Triebe abschneiden. Die neuen sehen grün und frisch aus und ich werde zusehen, dass ich dem Boden drumherum noch etwas Ph-Wert-Senkendes verpasse, um die Pflanzen zu stärken. Der Brombeerstrauch trägt recht viele Beeren (jedenfalls für seine Größe), die schon schwarz werden, allerdings noch hart sind. Ich bin auf die ersten eigenen Brombeeren sehr gespannt, nachdem die Ernte letztes Jahr komplett ausgefallen ist. Was bei der Zucchini passiert, ist noch unklar. Sie blüht fleißig, aber bekommt sie auch noch Früchte?

Der Feigenbaum trägt Früchte (Foto: Simone Ehrhardt)
Die paar Salatköpfe haben wir verspeist und die Feigenbäume haben jede Menge neuer Feigen angesetzt. Es ist allerdings fraglich, ob sie es schaffen, noch in diesem Jahr auszureifen. Immerhin, wenn es weiterhin so heiß und sonnig bleibt …

Apropos Hitze - in den wenigen Tagen, als die Temperaturen annähernd 40 °C erreichten, verbrutzelte ganz unvorhergesehen so einiges. Auch wenn manchen Pflanzen ihr Standort gefällt und sie mit dem normalen Sonnenschein zurechtkommen, - derartige Extreme sind ihnen dann doch zu viel. Vor allem die Hortensien haben gelitten und mein schöner Baumfarn sieht aus, als hätte man ihn von oben getoastet. Das Gras, das lang wachsen darf, kommt übrigens sehr gut mit der Trockenheit zurecht und ist immer grün und saftig. Dort, wo gemäht wurde, sieht es ganz anders aus, eher wie in der Steppe.

Für die nächste Zeit habe ich Umzüge in Planung: Die Erdbeeren sollen raus aus ihrem Topf und bekommen Platz auf der Terrasse, wo die Salate waren, als Unterpflanzung mancher Bäume. Sobald unser Heidelbeerstrauch abgeerntet ist, wandert der in den Erdbeertopf, wo er sich ausbreiten kann und hoffentlich schön wächst. In der Kinderstube gibt es sechs kleine Papaya-Pflänzchen, die ich aus einer Frucht selbst gezogen habe. Ich werde wohl nicht alle behalten können. Und zwei Worte zu den diesjährigen Tomaten: rätselhaft katastrophal.

 

Aus der Froschperspektive sieht der Garten gleich noch mehr nach Dschungel aus (Foto: Simone Ehrhardt)

Der perfekte Rasen

Juni 2015. Bloggerin Simone Ehrhardt macht sich diesmal Gedanken um den Rasen in ihrem Garten. Der darf dabei auch etwas wild aussehen.

Neulich sah ich im Fernsehen einen Bericht über die Gärtner auf einem schottischen Golfplatz. Oder wie heißen diese Leute? Rasenpfleger? Grünflächenkosmetiker? Der Mann robbte praktisch mit der Pinzette über das Gras, um kleinste, nicht sichtbare, unerwünschte Pflänzchen zu entfernen, damit alles makellos grün ist. In Schottland am Meer dürfte es mit der Bewässerung einer solchen Fläche ja nicht allzu schwer sein …

Wie stellt man sich den perfekten Rasen vor? Ebenmäßig, samtig grün, frisch, ohne kahle oder braune Stellen oder Moos. Dieses Ideal hatte ich auch im Kopf, als wir den Garten vor fast vier Jahren übernahmen. Es war ein typischer Garten, wie ihn viele haben - rundum hohe Koniferen, in der Mitte eine ausgedehnte Rasenfläche. Na ja, ehemalige Rasenfläche. Sie bestand hauptsächlich aus Gänseblümchen, Klee, Löwenzahn, Johanniskraut und Geranium. Ich habe diese Wüste zunächst sich selbst überlassen (Zeitprobleme) und einen kleinen Teil zu einer Wildblumenwiese gemacht (das Zeug wächst immer noch wie verrückt). Wo man direkt vom Haus und der Terrasse draufschaut, wollte ich dem Auge etwas bieten und habe einen Baum gepflanzt, umrahmt von kreisförmigen schmalen Beeten, die ich in meiner Vorstellung knie- bis hüfthoch bewachsen sah (darauf warte ich immer noch).

Motormäher? Das geht auch so!

Letztes Jahr machte ich mich daran, den Rasen zu sanieren. Mähen, Unkraut wegmachen, Vertikutieren, Düngen, Säen, Wässern. Was man halt so macht. Der Rasen fügte sich nur teilweise. Der sekundäre Beibewuchs ist hartnäckig. Das herrlich weiche Moos im schattigen Bereich finde ich eigentlich total schön. Und so viel bewässern, wie ich müsste, damit das eine samtig grüne Fläche wird, kann ich gar nicht. Die Gänseblümchen blühen entzückend und eigentlich mähe ich auch nicht gern. Ich mag es, wenn das Gras lang wird und Samen bekommt. Dann sieht es viel schöner aus (und unordentlicher). Dabei habe ich mir aus Prinzip einen leisen Spindelrasenmäher für den Handbetrieb zugelegt, denn ich finde es abscheulich, wenn die Nachbarn für das kleinste Stückchen Rasen einen Motormäher anwerfen.

Die Natur dankt's, wenn man den Rasen nicht superkurz hält (Foto: Simone Ehrhardt)

Obwohl ich dem optischen Eindruck gepflegter Rasenflächen durchaus etwas abgewinnen kann, geht bei mir der Trend immer mehr in eine andere Richtung. Der Garten ist nicht groß und der Platz zu schade für Rasen. Zumal ich ständig gegen die Natur arbeiten muss - ewig dieses Mähen, Wässern, Düngen … Ich habe auf der Fläche einen Teich angelegt und rundum Stauden gepflanzt, außerdem ein paar Sträucher, an einem Pavillon Kletterpflanzen. Rasen soll künftig nur noch in dem Rondell mit dem Baum bleiben, den Rest überlasse ich sich selbst. Ich will sehen, was daraus wird, wenn die Natur die Fläche bepflanzt, mit Pflanzen, die mit diesem dürren Klima bei uns klarkommen. Dazwischen mähe ich mir Laufwege frei. Das Gras darf wachsen, das Moos auch. Nur den Löwenzahn möchte ich in Schach halten, der wuchert mir doch zu sehr. So robbe also auch ich ab und an mit einem Unkrautstecher übers Gelände.

Eins wird mir hier allerdings klar  wo jahrzehntelang ein Rasen war, haben es andere Pflanzen schwer. Allein Löcher zu graben ist schwierig  ohne Hacke geht da nichts. Besser als Fitnessstudio. Überall ist der Boden sehr verdichtet und die Bäume vom Rand haben ihre Wurzeln dorthin gestreckt, wo regelmäßig gewässert wurde. Aber ich gebe nicht auf. Ich will meinen romantisch-wilden Garten!

 

Ein Schälchen Himbeeren täglich versüßt das Gärtner-Sein ein wenig (Foto: Simone Ehrhardt)

Mischmasch in Beet und mir

Bloggerin Simone Ehrhardt hat momentan den Gartenblues. Die Pflanzen leiden unter dem Regenmangel und eine reiche Ernte ist nicht in Sicht. Immerhin sehen die Himbeeren lecker aus.

Der Mais steht gut da (Foto: Simone Ehrhardt)
Die Ernte hat begonnen. Die Erdbeeren sind fertig und die Himbeeren laufen gerade zur Hochform auf. Jetzt kommt wieder die Zeit, wo ich mindestens jeden zweiten Tag eine Schale voll dieser leckeren tiefrosa Früchtchen einsammeln und genießen kann. Die Zucchinipflanze wächst und hat Blüten, die Tomaten leben noch und werden größer, ein Teil der Salatköpfe sieht prächtig aus und der Mais macht sich. Es könnte so schön sein. Trotzdem hab ich gerade den Garten-Blues.

Vielleicht ist das ein alljährliches Schauspiel – nach dem üppigen, grünenden Frühjahrstoben kommt die Sommerflaute. Erst ist alles ein einziger Freudentaumel, wenn nacheinander die Blätter erscheinen und die Stauden aus der Erde kommen: alles voller Blüten und dann die Fruchtansätze. Als Nächstes stelle ich fest, dass es wohl das trockenste Frühjahr aller Zeiten ist. Wochenlang kein Regen, und wenn doch, dann so wenig, dass ich trotzdem gießen muss. Aber damit kann man einfach keinen richtigen Niederschlag ersetzen und so ist alles ständig zu trocken. Ich möchte, dass es dschungelartig wuchert, aber im Grunde bin ich nur damit beschäftigt, die Pflanzen am Leben zu halten, und so sehen sie auch aus (viele jedenfalls).

Ich bin in Krisenstimmung. Der Mais sieht gut aus, aber wann blüht der eigentlich? Die Termine in den Biolandbetrieben, die ich mir anschauen wollte, haben sich alle zerschlagen. Nun stehe ich wieder da mit meinen Fragen und ohne Antworten. Wie muss der Quittenbaum geschnitten werden? Muss er überhaupt? Er sieht eigentlich so aus, aber jetzt sind die allerersten Früchte dran - zu wenige, um etwas damit anzufangen. Apfel- und Birnbaum sehen kränklich aus und die erhofften Tipps gegen den Fruchtfall (zur Erntezeit!) und die Wurmplage sind bisher auch ausgeblieben. Es wird wohl wieder ein Jahr, in dem ich die Birnen und Äpfel dem Tierreich überlasse.

Die Zucchinis haben komische Blätter (Foto: Simone Ehrhardt)
Vorgestern habe ich an den Erbsen die ersten Schoten entdeckt. Das ist toll, aber alle Pflanzen sind noch winzig klein. Irgendetwas stimmt da nicht. Ich komme langsam zu dem Schluss, dass ich an dieser Stelle nichts mehr anpflanzen kann, was nicht Unkraut ist. Da gedeiht einfach nichts richtig. Die Erdbeeren sehen übel aus, die müssen raus aus dem Topf, und ein Teil der Ernte ist doch den Schnecken zum Opfer gefallen. Am Himbeergestrüpp habe ich gestern vertrocknete Zweige entdeckt. Ist das die gefürchtete Welke? Ich schneide ja immer schön bodennah ab, aber im Moment geht das nicht, mitten in der Ernte. Die Zucchiniblätter sehen grauslich aus, die älteren jedenfalls. Ist das noch normal oder müsste ich da was tun? Aber was? Die Pflanze hat Wasser und Dünger, was könnte sie noch wollen?

Wo sind die Erbsen? (Foto: Simone Ehrhardt
Die Salatköpfe sind zum Teil schön gewachsen (die grünen), zum Teil eher zum Wegwerfen (die roten). Warum weiß ich nicht, auf dem Feld haben sie ja auch alle denselben Standort (und hier gibt es viele Salatfelder, schön bunt, grün-rot-gestreift). Die beiden Feigenbäume - im letzten Jahr voller süßer Früchte – haben zusammen dieses Jahr drei (!) Feigen. Einzig die Kräuter auf der Terrasse gedeihen problemlos (wenn man von den weißen Fliegen absieht, die sich auch von Gelbtafeln nicht beeindrucken lassen).

Klar, ich träume von einem großen Gemüsegarten und wäre gern Selbstversorger. Aber ich bewege mich eher darauf zu, mich auf einen Ziergarten zu beschränken. So vieles, das nicht gelingt …

Simone Ehrhardt bloggt auch auf ihrer Website:

www.crimelady.wordpress.com/krimigarten/

 

 

Ein Netz soll die jungen Pflänzchen vor hungrigen und neugierigen Vögeln schützen (Foto: Simone Ehrhardt)

Allein unter Gemüsepflanzen

Vögel im Garten sind schön. Wenn sie mal nicht so gern die jungen Erbsen fressen würden.

Fürs Gemüse waren es ein paar aufregende Tage. Nachdem die jungen Erbsen- und Maispflanzen kuschelig im Topf heranwachsen durften, wurde es allerhöchste Zeit, dass sie sich der rauen Wirklichkeit stellen. Also habe ich sie ausgesetzt und nun müssen sie sich selbst durchschlagen. Na ja, nicht ganz, ich stehe natürlich mit der Gießkanne und Stützstöckchen bereit, um sie vor einem vorschnellen Ende zu bewahren.

Wie viel die Ernte wohl hergibt? Foto: Simone Ehrhardt
Mit den Erbsen habe ich schon eine kleine Achterbahnfahrt hinter mir. Der erste Schwung ging so schön auf, bis ein Vogel kam und daran herumpickte. Danach war in diesem Topf nicht mehr viel los. Was noch da war, kümmerte, die Nachgesäten wollten nicht richtig und letzten Endes hat es aus dieser Gruppe nur eine Pflanze ins Beet geschafft. Aber in einem zweiten Topf konnte ich noch mal ganz von vorn anfangen und nun habe ich etwa zehn Erbsenpflanzen. Ich hab, ganz ehrlich, keine Ahnung, wie viel das am Ende ergibt; ist ja mein erster Versuch mit Erbsen, und wenn das alles klappt, dürfen es im nächsten Jahr auch gern mehr werden. Und damit nicht wieder ein Vogel kommt und sich bedient, habe ich ein Fliegennetz über den Beetabschnitt gespannt, wenigstens, bis die Erbsen zu groß dafür werden und (hoffentlich) vor den gefiederten Genossen Ruhe haben.

Mit dem Mais läuft's prima

Mit dem Mais lief es glücklicherweise viel reibungsloser. Auch hier wütete der Vogel, aber die neuen Maiskörner haben sich nicht so geziert und so stehen nun neun kräftige Exemplare im Beet. Sie befinden sich an einer anderen Stelle als im letzten Jahr, denn die sind damals nichts geworden: vielleicht gefiel es ihnen dort nicht. Die neuen sehen aber jetzt schon kräftiger und besser aus als die vorjährigen Maispflanzen - die Vorsaat im Topf hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Einmal kann man dem Salat ja noch eine Chance geben (Foto: Simone Ehrhardt)
Nachdem ich mit Salaten eigentlich nie Glück hatte (bis auf eine winzige Menge Pflücksalat wurde ausnahmslos alles von Schnecken gefressen), ergriff mich kürzlich ein Salatoptimismus und ich habe mir vorgezogene Pflanzen im Gartencenter gekauft. Es ist mein absolut letzter Versuch mit Salat – wenn der wieder nichts wird … Allerdings mache ich es jetzt ganz anders. Ich habe die Salate in Töpfe auf der Terrasse verteilt - ein paar zur Zucchini (da war noch ein Kasten frei und ich dachte, warum nicht eine Zucchini reinsetzen), ein paar zum Feigenbaum, einen zur Rose und einige zum Lorbeerbäumchen. So sind die Töpfe besser ausgenutzt und die Gegend ist praktisch schneckenfrei. Die Terrasse ist sehr groß und hat einen Holzboden - nicht so attraktiv für kleine Schleimer.

Himbeeren sind pflegeleicht

Die Himbeeren gehören zu meinen Lieblingen, weil sie so pflegeleicht sind und jedes Jahr Massen von Früchten produzieren. Sie zeigen bereits die ersten Fruchtansätze. Ein anderes Lied kann ich von den Erdbeeren singen. Wer möchte keine Erdbeeren im Garten? Ich auch und so kamen sie an ein sonniges Plätzchen, gediehen und sahen vielversprechend aus. Das fanden die Schnecken ebenfalls und so bekam ich am Ende vielleicht eine oder zwei Erdbeeren ab. Ich verfrachtete frustriert alles in einen alten (großen) Topf und stellte ihn in eine Ecke. Und siehe da, im Moment zeigen sich dort so viele Früchte, dass ich es kaum glauben kann. Ich bin gespannt, was passiert, wenn sie rot werden. Vorsorglich habe ich schon mal Kupferdraht angefordert, um den Topf zu umwickeln. Vielleicht komme ich ja doch noch zu meinen eigenen Erdbeeren.

Hier geht's zum Rundgang durch Simone Ehrhardt's Garten. Aber Vorsicht, sie ist auch Krimibuchautorin, es könnte spooky werden ...

 

 

 

Auf der Suche nach Bio

Bloggerin Simone Ehrhardt hat die Landesgartenschau besucht (Foto: privat)

 

25. Mai 2015 Diesmal hat Simone Ehrhardt die Landesgartenschau besucht. Viel Bio gab es dort nicht. Aber immerhin ein bisschen.

Gibt's hier auch io-Pflanzen? (Foto: Simone Ehrhardt)
Anfang Mai feierten mein Mann und ich unseren 13. Hochzeitstag und wie jedes Jahr an diesem Tag unternahmen wir einen Ausflug. Dieses Mal war die Landesgartenschau in Landau (Rheinland-Pfalz) unser Ziel, denn das ist nicht weit weg und allzu oft bietet sich diese Chance ja auch nicht unbedingt. Wir hatten strahlenden Sonnenschein und Wind. Seltsam, an unserem Hochzeitstag hat es in all den 13 Jahren nicht einmal geregnet; nur an dem Tag 2002, als wir uns das Ja-Wort gaben - drei Tage Dauerregen. Zum Glück mag ich Regen (alle Gärtner lieben Regen, oder? ;-).

Sieht nicht besonders grün und insektenfreundlich aus (Foto: Simone Ehrhardt)
Dank der besonderen Umstände - der Bioland-Blog natürlich - stellte ich den Landesgartenschau-Besuch unter das Motto Bio. Welche Rolle spielt Bio auf der Landesgartenschau? Wo findet man Hinweise? Wer präsentiert Bio womit? Um es kurz zu machen - Bio kommt kaum vor, jedenfalls für den normalen Besucher. Das 27 Hektar große Gelände ist unterteilt in viele einzelne, kleine Bereiche, die von unterschiedlichen Organisationen und Menschen gestaltet wurden; 115 Stationen sind es insgesamt. Davon befassten sich drei explizit mit ökologischen Themen.

Das Projekt Eh-da-Flächen (Flächen, die eben sowieso da sind und mit denen man etwas Sinnvolles tun könnte) zeigt in mehreren Hochbeeten verschiedene Möglichkeiten, Wildblumenwiesen anzulegen, je nach Bodenart und Standort.

Viele Zierpflanzen wären auch in Bio-Qualität verfügbar (Foto: Simone Ehrhardt)
Der Lebens-Mittelpunkt-Garten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz gibt sich vielfältig und ökologisch. Auf der Infotafel finden sich Hinweise zu einer umweltverbesserten Gartengestaltung. Außerdem habe ich hier einen neuen, fabelhaften Leitsatz gefunden: Die Fuge der Zukunft ist grün!

Also nichts mehr mit Fugenkratzen und Unkrautvernichtungsmitteln, das lösen wir ab jetzt ganz anders. ;-)

An einer Stelle lachte mich das Pflanzenschildchen einer Biolandgärtnerei an – ein Hinweis darauf, dass da noch mehr Bio sein könnte.

Unsere letzte Station war der Klimagarten vom BUND, eine Fläche mit mehreren Szenen, auf die man sich erst einmal einen Reim zu machen versucht. Glücklicherweise ist immer jemand da, mit dem man sich unterhalten kann, und so erfuhren wir, dass die Absicht hinter dem kleinen Areal tatsächlich ist, dass man darüber ins Gespräch kommt. Also - Nachfragen lohnt sich! Und Hut ab vor so viel Einsatzbereitschaft, denn die Landesgartenschau dauert immerhin 185 Tage.

Auch Lehrreiches gibt es auf der Landesgartenschau (Foto: Simone Ehrhardt)

 

Rhabarbergelage

Fleißige Gärtner werden mit leckerem Kuchen belohnt (Foto: Simone Ehrhardt)

03.05. 2015 Endlich wieder was Frisches! Weil unsere Bloggerin Simone noch nicht allzu viel Rhabarber im Garten hat, hat sie dann doch welchen gekauft. Die Rezepte klangen einfach zu lecker, um noch länger auf die eigene Ernte warten zu können...

Rhabarber hat schöne, große Blätter (Foto: Simone Ehrhardt)
Rhabarber erfüllt gleich mehrere Anforderungen - er hat große Blätter (und ich liebe großblättrige Pflanzen), man kann ihn essen und er ist mit das erste frische Gewächs, das im Frühjahr aus dem Garten auf den Tisch kommt. Außerdem scheinen die Schnecken ihn nicht zu mögen - ein dickes Plus! Letztes Jahr durfte ein Exemplar in den Boden, allerdings ist er noch ein bisschen klein, weshalb ich für meine Rhabarberexperimente doch auf gekauften zurückgegriffen habe. Neben dem bewährten Kuchen, den es schon seit Jahren bei uns gibt, wollte ich unbedingt eine Marmelade und ein Chutney ausprobieren. Ich kann schon mal verraten, dass alles höchst lecker geworden ist.

Marmelade und Chutney

Schmeckt gut und sieht gut aus (Foto: Simone Ehrhardt)
Ein Rezept für eine Rhabarber-Vanille-Konfitüre fand ich im Web bei einem Zuckerhersteller. Hier kommen auf 1 Kilo Rhabarber (ungeputzt gewogen) 1 Kilo Gelierzucker sowie eine Vanillestange. Die angegebene Menge ergab acht nicht allzu große Gläser. Die Vanilleschote habe ich durch geriebene Vanille ersetzt. Natürlich musste ich gleich probieren und die Konfitüre schmeckt einfach sagenhaft gut. Hmmmmm….

Zu dem Chutney hat mich eine Rezeptesammlung in einer Zeitschrift inspiriert und da mich Chutney schon lange gereizt hat, war das die Gelegenheit.

Rhabarber-Chutney mit Rosinen

2 Zwiebeln (fein gehackt), 40 g Ingwer (gerieben), ¼ TL geriebener Kardamom, ½ TL Zimt, 3 Lorbeerblätter, 60 ml Apfelessig, 100 g brauner Zucker, 100 g Rosinen, 1 TL Salz, 800 g Rhabarber

Alle Zutaten bis auf den Rhabarber in einen Topf geben und 20 Minuten sanft köcheln lassen. Inzwischen den Rhabarber waschen und in 1-2 cm breite Stücke schneiden (bei Bedarf Fäden abziehen). Im Topf mit den anderen Zutaten weitere 5 Minuten kochen (er soll nicht ganz zerfallen). Die Lorbeerblätter entfernen und das heiße Chutney in sterile Gläser füllen, diese verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen und dann umdrehen. Kühl und dunkel lagern, so hält es für mind. 3 Monate. Ergibt etwa vier Gläser.

Das Chutney ist säuerlich (und sehr gut!) - wer es etwas süßer mag, kann mehr Zucker verwenden.

Rhabarberkuchen

Ein ganz simples Rezept für einen feinen Rhabarberkuchen ohne Guss

125 g weiche Butter, 125 g Zucker, 3 Eier, 125 g Mehl, 2 TL Backpulver, 250 g Rhabarber (kann auch etwas mehr sein), 2 EL Zucker zum Bestreuen

Fett und Zucker schaumig schlagen, Eier hinzufügen und rühren, bis die Masse richtig schön cremig-schaumig ist. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Den Teig in eine Springform (26 cm Durchmesser) füllen. Rhabarber (gewaschen und getrocknet) in kleine Stücke schneiden, auf dem Teig verteilen, mit Zucker bestreuen. Auf der mittleren Schiene im Ofen bei 180°C Umluft ca. 35 Minuten backen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestreuen, Sahne dazu reichen.

Guten Appetit für all die guten Rhabarbergerichte!

P.S. In meiner Gemüsekinderstube ging es hoch her. Gleich am Tag nach meinem letzten Artikel kam ein Vogel und pickte sich einige Erbsen und Sonnenblumen aus den Töpfen.  Ich musste noch einmal nachsäen. Der Mais sieht gut aus, die Wildtomaten haben mich bisher nicht überzeugt, aber ich habe die meisten am Wochenende verschenkt und bin gespannt, was die neuen Tomatenhüter am Ende des Sommers darüber berichten.

 

Klein, grün und verheißungsvoll

Tomaten sind ziemlich anspruchsvoll (Foto: Simone Ehrhardt)

16.04.2015. Immer diese anspruchsvollen Tomaten, denkt sich unsere Bloggerin Simone Ehrhardt jedes Jahr aufs Neue - und pflanzt sie dann doch wieder an. Sie schmecken einfach viel zu lecker. Und bislang schauen sie auch noch richtig gut aus.

Nach der langen Winterpause hat es mich in den grünen Daumen gejuckt, deshalb habe ich schon zeitig mit der Aussaat im warmen Wohnzimmer, am hellen Fenster begonnen - zuerst Tomaten und Rittersporn, vor Kurzem auch noch Mais, Erbsen und Sonnenblumen. Die Rittersporne trödeln schrecklich herum, aber die Tomaten gedeihen gut und auch Mais, Erbsen und Sonnenblumen kamen geradezu aus der Erde geschossen. Bei uns in der Rhein-Pfalz-Region ist es etwas wärmer als in anderen Gegenden Deutschlands und gerade jetzt, wo es so sonnig und fast schon sommerlich ist, dürfen die kleinen Frischlinge zeitweise auf die Terrasse.

Tomaten

Jedes Jahr schwöre ich mir am Ende des Sommers, dass ich keine Tomaten mehr anbauen werde. Ständig muss man sie gießen, ausgeizen, irgendwie festbinden, damit sie nicht umknicken, düngen, aufpassen, dass sie nicht zu viel Regen abbekommen, und dazu brauchen sie ziemlich große Töpfe mit viel Erde. Für diese Mühe könnte ich meine Tomaten doch leichter einkaufen, oder? Dann probiere ich die gekauften Tomaten und finde sie grauenhaft. Liegt es an mir, den Läden hier oder gibt es wirklich keine guten Tomaten mehr zu kaufen? Also säe ich doch wieder aus - immer großzügig, denn vermutlich geht ein Teil der Samen gar nicht auf, aber dann bilden doch alle Pflänzchen aus und es gibt eine Tomatenschwemme -, ziehe sie groß, verschenke die meisten und freue mich auf die ersten Früchte. Ich habe immer nur Cocktailtomaten, weil die so schön süß sind, nur letztes Jahr hatte ich Pech mit einer Sorte, die enttäuschend sauer war.

Dieses Mal probiere ich Rote Murmel und Benarys Gartenfreude aus. Die Rote Murmel ist eine Wildtomate, die unglaublich aromatische Früchte haben soll – in enormer Anzahl, dafür sehr klein (wie Murmeln eben). Immerhin muss man sie nicht ausgeizen. Benarys Gartenfreude ist eine ‚altbewährte‘ Sorte und das Tütchen verspricht eine ‚Unmenge besonders delikater Früchte‘. Na, mal sehen. Wenn ich die Sprösslinge nicht verwechselt habe, sind die Benary-Exemplare schon deutlich größer, trotz kleinerer Töpfe. Die Wildtomaten dagegen sehen blass aus. Haben sie vielleicht Sonnenbrand abbekommen? Dabei war ich ziemlich vorsichtig.

Mais

Bantam-Mais ist garantiert ohne Gentechnik (Foto: Simone Ehrhardt)
Letztes Jahr habe ich es zum ersten Mal mit Mais probiert, und zwar mit Direktaussaat im Beet. Das war ein totaler Reinfall. Ich weiß nicht, woran es lag. Die Körner haben gekeimt, doch nach den ersten zehn Zentimetern war Wachstumsstopp. Vielleicht lag es am Boden? Sonst wächst allerdings alles gut in meiner Gemüse-und Obst-Ecke… Ich möchte der Sache aber noch eine Chance geben und habe in einem Topf vorgezogen. Bisher entwickelt sich alles prächtig. Ich habe mich für Golden Bantam entschieden, eine gentechnikfreie Biosorte der Firma Bingenheimer. Zum Mais gibt es eine Webseite (bantam-mais.de), wo man sich über Aktionen informieren und eintragen kann, wenn man selbst diesen Mais anpflanzt – ob im Beet, auf dem Acker oder auf dem Balkon.

Erbsen

Es ist mein erster Versuch mit Erbsen überhaupt, weil ich frische Erbsen einfach großartig finde - kein Vergleich mit tiefgekühlten. Ich habe Bio-Saatgut der Sorte Karina Markerbsen gewählt und bisher machen sie einen tollen Eindruck. Ich hoffe, sie gedeihen später im Beet auch so gut. Das ist übrigens mit einer Portion Kompost versorgt und wartet auf seinen Einsatz.

 

Simone Ehrhardt ist eine unserer Bioland-Gartenbloggerinnen (Foto: Simone Erhardt)

 

Ich liebe alles, was große Blätter hat

8.4.2015: Simone Ehrhardt wollte als Kind Bäuerin werden. Heute ist sie Krimibuchautorin. Als Bioland-Gartenbloggerin verbindet sie nun beides - und schreibt einen Sommer lang spannende Geschichten aus ihrem Garten.

Hallo! Wir werden nun also gemeinsam einen Sommer verbringen, wenn du Lust hast. Das war die Überraschung des Jahres, als ich die Nachricht erhielt, dass ich für Bioland über meinen Garten bloggen darf. Von April bis September berichte ich über Wohl und Wehe in meinem kleinen Grün.

Es begann auf der Fensterbank...

Ich heiße Simone Ehrhardt, bin 47 Jahre alt und lebe mit meinem Mann im Rhein-Pfalz-Kreis. Wir wohnen idyllisch zwischen dem Gemüsegarten Deutschlands und dem Weinanbaugebiet Pfalz - je nachdem, in welche Himmelsrichtung man sich wendet, landet man zwischen Gemüsefeldern oder Weinbergen. Eigentlich bin ich eine Großstadtpflanze, geboren und aufgewachsen in Mannheim, und dementsprechend verlief meine Gärtnerkarriere - Fensterbank (alles, was sich einsäen ließ), Zimmerpflanzen, Balkon, Garten. Aber das Buddeln, Graben und Pflanzen liegt mir im Blut, ich entstamme nämlich einer langen, wirklich langen Ahnenreihe von Bauern. Seit ich das weiß, wundert es mich nicht mehr, dass mein frühester Berufswunsch Bäuerin war. Der erste Garten, mit dem ich in Berührung kam, war der meines Großvaters, so ein richtig üppiges Paradies voller Gemüse, Obst und Blumen. Ich bin Krimiautorin und verfolge die Idee, aus meinem Garten einen Krimigarten zu machen. Was das heißt, versuche ich selbst immer noch herauszufinden. Ich liebe Gartenarbeit, Waldgärten, Schattenbeete und alles, was große Blätter hat!

Dickmaulrüssler und Luxusfutter für Schnecken

Dies wird mein dritter Sommer mit dem "neuen" Garten. Neu ist er nicht wirklich, sondern über dreißig Jahre alt, aber es gibt hier einiges, was ich vorher nicht hatte und das mich vor ungeahnte Herausforderungen stellt: ein Rasen, ein Apfel- und ein Birnbaum, ein Obst-/Gemüsebeet, Dickmaulrüssler, übelriechende Hinterlassenschaften von Nachbars Katze, rosenfeindliches Gebiet, beharrliche Reste von Nelkenwurz und Scheinerdbeere und ein zu leerer Vordergarten. Der Garten ist 480 m² groß und verläuft rund ums Haus.

Der Garten von Simone Ehrhardt
Was mich in den nächsten Monaten besonders beschäftigen wird: die diesjährigen Versuche, Gemüse anzubauen und am Ende tatsächlich etwas zu ernten; den Geheimnissen der Obstbauern auf die Schliche zu kommen (speziell, wie man die Würmer aus den Äpfeln hält); meiner neuen Quitte beim Wachsen zuzusehen (und dabei herauszufinden, ob ich sie nun schneiden sollte oder nicht); das erste Mal eigenen Rhabarber zu genießen; den neuen Teich mit Leben zu besiedeln; zwei große Bäume zu pflanzen; und natürlich das ewigwährende Thema Schnecken. Die wurden letztes Jahr mit Luxusfutter verwöhnt - Salat, Erdbeeren und so weiter. Mal sehen, wer dieses Jahr Sieger bleiben wird.

Momentan warten die kleinen Tomaten und Prunkwinden darauf, endlich ins Freie zu können. Weißblühender Rittersporn entwächst dieser Tage dem Keimblattstadium. Frisch ausgesät dürfen sich Mais, Erbsen und Sonnenblumen demnächst entfalten. Samen des Wunderbaums weichen ein, um morgen in Töpfe zu wandern. Der Frühling kann kommen!

Mehr zum Thema

Auf bioland.de

Im Netz:

Simones Website: www.simone-ehrhardt.de