Zwei Generationen ziehen auf dem Lettcheshof an einem Strang: Peter Müller und seine Mutter Petra bewirtschaften den im hessischen Wohratal gelegenen Betrieb in Form einer GbR gemeinsam bewirtschaften und stellten 2016 auf ökologische Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien um. Nach Fertigstellung des Neubaus finden 1.140 Bio-Mastschweine auf dem Lettcheshof Platz, der Umbau vorhandener Gebäude und der Neubau fanden mit viel Eigenleistung der Betriebsleiterfamilie statt. Sehr flächenstarker Betrieb, der die angebauten Feldfrüchte zur Fütterung seiner Schweine verwendet. Heimische Eiweißträger.Rund 80 Prozent des Futters werden auf 174 ha Acker selbst erzeugt. Familie Müller baut in einer sechsgliedrigen Fruchtfolge nach Kleegras Körnermais, Sommergerste, Winterweizen/Triticale, Ackerbohnen/Lupinen und zum Schluss Wintergerste an. Der Zukauf beschränkt sich auf getoastete Sojabohnen regional aus Hessen sowie konventionelles Kartoffeleiweiß und etwas Getreide.Peter und seine Eltern Claudia und Andreas Müller sind froh, den Schritt zum ökologischen Landbau gemacht zu haben und sehen der Zukunft positiv entgegen.