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Weißkohl ist eine der beliebstesten Kohlsorten - vor allem als Sauerkraut (Fotos: Herpich/Bioland)

Kohlossale Vorstellungsrunde

Lerne zehn verschiedene Kohlsorten kennen

08.11.2021

Alleskönner, der sogar im Winter noch wächst: Kohl. Ein Gemüse, das du vielleicht eher mit deinen Großeltern verbindest, das dabei doch so gesund und vielseitig ist. Das Beste: Du kannst von Frühjahr bis Winter verschiedene Sorten genießen. Und über regionales und saisonales Bio-Gemüse freuen sich schließlich alle – von der Oma bis zum FFF-Aktivisten.

Von Meike Fredrich

 

Grünkohl der Sorte Holter Palme (Foto: Nadine Liebig/Bioland)

 

Grünkohl

  • Auch als Kraus-, Winter- oder Strunkkohl bekannt
  • Superpower unter allen Lebensmitteln: Betacarotin (als Vorstufe von Vitamin A für den Sehvorgang unerlässlich)
  • Superpower unter den Kohlarten: höchster Vitamin C-Gehalt
  • viel Folsäure: gut für Schwangere
  • Nach dem ersten Frost enthalten die Blätter weniger Bitterstoffe
  • verschiedene Sorten von Red Russian über Galizische Palme bis Lerchenzunge findest du in unseren Produkt-Tipps

Schwarzkohl

  • Stammvater vieler Blattkohlsorten (z. B. Wirsing und Rosenkohl)
  • eng mit dem Grünkohl verwandt
  • typischer, aber milder Kohlgeschmack / leicht nussig / deutlich süßer als Grünkohl
  • hohen Chlorophyllwert
  • Isst du ihn roh (z. B. im Salat oder Smoothie), sahnst du die meisten der gesunden Pflanzenstoffe ab.

 

Schwarzkohl (Foto: Querbeet Bio-Lieferservice)

 

Wirsing

  • doppelt so viel Eiweß und Eisen wie Weißkohl oder Rotkohl
  • 100 Gramm roher Wirsing decken den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C
  • Lagerung: höchstens eine Woche im Kühlschrank. Für eine längere Lagerung in Streifen schneiden, blanchieren und einfrieren
  • es gibt Früh-, Sommer- und Herbstwirsing

Rosenkohl

  • Röschen = Triebknospen am Strunk
  • Sein Ursprung soll in Belgien sein, daher auch „brussels sprouts“ auf Englisch  
  • Frost tut ihm genauso gut wie Grünkohl (Stärke wandelt sich in Zucker um)
  • Vor der Zubereitung: äußere Blätter entfernen, Strunk kürzen und kreuzweise einschneiden
  • Guter pflanzlicher Eiweiß-Lieferant

 

Röschen des Rosenkohls (Foto: Imago)

 

Weißkohl

  • Wichtig für alle Sauerkraut- oder eher international Coleslaw-Fans
  • Spitzkohl = Variante des Weißkohls
  • 100 Gramm Weißkohl = eine halbe Tagesdosis Vitamin C
  • Lagerungsmeister: Ganze Kohlköpfe können kühl und dunkel mehrere Wochen gelagert werden

Rotkohl

  • Auch Blaukraut oder Rotkraut genannt
  • Trick 17: Möchtest du die Farbe des Kohls beim Kochen oder Schmoren verstärken, gib etwas Zitronensaft hinzu.
  • Für Süße: mit Äpfeln oder Pflaumen verstärkst du den süßlichen Geschmack
  • angeschnitten, verliert er schnell seinen wertvollen Vitamin-C-Gehalt
  • Obacht: nicht neben Äpfeln oder Tomaten aufbewahren, sonst welkt er schneller

 

Blumenkohl (Foto: Imago)

 

Blumenkohl

  • 70 Milligramm Vitamin C in 100 Gramm Blumenkohl
  • Kalium: gut für das Herz
  • Ballaststoffe: super sättigend, dabei kalorienarm und fast völlig fettfrei
  • roter oder violetter Blumenkohl: viel Vitamin A und Flavonoide (Antioxidantien)
  • Saisondauer-Rekord: Mai bis November

Brokkoli

  • Schnell essen, denn: hält nur ein bis zwei Tage im Kühlschrank / verliert schnell an Geschmack / wird schlapp und gelb
  • Auch roh lecker, z. B. im Salat mit Äpfeln, Karotten, Paprika und Sonnenblumenkernen
  • Strunk nicht wegwerfen, sondern schälen, dünsten und genießen
  • Fun Fact: Der Verzehr von Brokkoli senkt das Risiko auf einen Sonnenbrand. Denn der grüne Kohl enthält einen Stoff namens Sulforaphan, der die Hautrötung, die durch UV-Strahlen entsteht, um bis zu 38% reduzieren kann.

 

Chinakohl (Foto: Imago)

 

Chinakohl

  • seit dem 5. Jahrhundert in China angebaut, Name dort: „Zahn des weißen Drachens“
  • Auch Pekingkohl, Selleriekohl, Kochsalat genannt
  • Verwandt mit Pak Choi
  • fester, ovaler, spitz zulaufender Kopf

Kohlrabi

  • bildet eine oberirdische Knolle am Hauptspross
  • Blätter: essbar / doppelt so viel Vitamin C wie Knolle
  • Anbautipp: Sorge für einen gleichmäßig feuchten Boden, damit die Knollen nicht verholzen.
  • Fun Fact: heißt auf Russisch und Englisch auch Kohlrabi

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