Biotiere stellen sich vor
Für Verbraucher ist das Wohlergehen von Tieren ein wichtiges Anliegen, das nicht zuletzt ihre Kaufentscheidungen beeinflusst. Vielfach haben sie jedoch ein falsches Bild der Biotierhaltung: Idylle, winzige Bestände, alle Tiere laufen durcheinander, etc. Tatsächlich ist die ökologische Tierhaltung eine Weiterentwicklung traditioneller Produktionsverfahren.
Durch enge Kopplung von Tierhaltung und Pflanzenbau vermeiden die Biobauern weitestgehend negative ökologische Folgen (u.a. Nährstoffverluste ins Grundwasser), sie kommen ohne Pestizide und andere bedenkliche Stoffe aus und ermöglichen den "Nutztieren" ein arteigenes Verhalten. Zudem sichert die Biotierhaltung den Bauern eine wirtschaftliche Existenz mit sinnstiftender Arbeit.
Doch auch Biobauern halten ihre Tiere in größeren Herden und setzen rationelle Arbeitstechniken ein. Schließlich müssen sie von ihren Tieren leben können. Langfristiges Ziel muss es sein, dass die Produktpreise die Umweltschäden und die Artgerechtheit der Haltung wiederspiegeln - dann würden Bioprodukte vergleichsweise günstig sein. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, und bewusste Verbraucher entscheiden selbst, welche Erzeugungsmethoden sie für ihre Lebensmittel haben wollen.
Am Beispiel von 15 Tierarten informieren wir Sie:
wie Biobauern artgerechte Tierhaltung und nachhaltiges Wirtschaften miteinander verknüpfen und trotz des größeren Arbeitseinsatzes von der Milch, den Eiern und dem Fleisch ihrer Tiere leben können. [» mehr]
vor welchen Herausforderungen Biotierhalter stehen [» mehr]
Biene |
Masthuhn |
Milchkuh |
Schaf |
Damwild |
Kaninchen |
Nützlinge |
Schwein |
Ente |
Karpfen |
Pute |
Ziege |
Gans |
Legehenne |
Mastrind |



















