11.12.2008
Melamin in Biosoja
Bioland Qualitätssicherung schließt Verunreinigung aus.
In Frankreich haben die Behörden 300 Tonnen Melamin-verseuchte Soja vom Markt genommen, die vor allem für die Geflügelmast bestimmt war. Die Bio-Soja enthielt 50 mal mehr von der gesundheitsschädlichen Industrie-Chemikalie als in der EU erlaubt ist. Nach Angaben der Importfirma wurden 127 Bio-Landwirte in der Loire-Region mit der verseuchten Soja beliefert. Mittlerweile seien alle damit gemästeten Tiere vom Markt genommen worden. Die EU-Kommission hatte die Behörden der Mitgliedsstaaten Ende Oktober zu verstärkten Kontrollen von chinesischen Lebensmittelimporten aufgefordert.
Dank strenger Bioland Qualitätssicherung ist es ausgeschlossen, dass mit Melamin verunreinigte Partien in den Bioland-Kreislauf geraten. Ende November tauchte auch in Deutschland Bio-Sojakuchen aus China auf, der mit Melamin belastet war. Mittlerweile sind die wenigen Betriebe, die belastetes Tierfutter erhalten hatten, von den Behörden identifiziert und die Ware wurde zurück gerufen.
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