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Biodiversität

Biodiversität bedeutet gemäß dem Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) dreierlei: Artenvielfalt, genetische Vielfalt und Vielfalt der Ökosysteme. Der Biolandbau macht sich für Biodiversität stark, weil er nicht nur auf Hochleistungsrassen und -sorten setzt. Biobauern bewahren altbewährte Kultursorten und Zuchtrassen. Diese sind meist weniger produktiv, dafür aber widerstandsfähiger und an die gegebenen Umweltbedingungen besser angepasst. Durch das Verbot von Pestiziden und mineralischem Stickstoffdünger, sowie vielfältige Fruchtfolgen fördert der Biolandbau verschiedene Wildkräuterarten, die vielfach vom Aussterben bedroht sind. Die Anlage von Hecken, Streuobstwiesen und Feuchtbiotope bieten Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum mit einem großen Nahrungsangebot. Zudem werden Nützlinge gefördert, die auf ganz natürliche Weise Schädlinge bekämpfen.

  • 1.

    Vielfalt und gesunde Böden sind fürs Klima nicht egal

    Keine chemisch-synthetischen Pestizide, kein künstlicher Stickstoffdünger - das sind auf dem Acker die Hauptaspekte des Biolandbaus. Aber ist das relevant fürs Klima? Und ist Bio überhaupt...

  • 2.

    Umsonst ist ganz schön wertvoll

    Das macht zehn Euro, bitte. Was, wenn neben jedem Baum ein Münzautomat stehen würde, den man füttern müsste, um Sauerstoff zum Atmen zu haben? Für viele gilt noch immer: Was nichts kostet, ist nichts...