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Schrot

Das ist grob gemahlenes Getreide aus dem ganzen Korn. Es wird weiter gemahlen und die Kleie abgesiebt. Am Ende bleibt das Auszugsmehl übrig. Im Schrot sind mehr Vitamine und Ballaststoffe enthalten, deshalb verwendet man Schrot vor allem in Vollkornprodukten.

Silage

Silage ist durch Gärung haltbar gemachtes Futter. Siliert wird z.B. Mais, Kleegras, oder Futterpflanzengemische. Die Pflanzen werden zerkleinert und in einem Silo, einem großen Behälter eingefüllt, verdichtet und abgedeckt. Die Silierung erfolgt mit Hilfe von organischen Säuren, meist Milchsäurebakterien, also ähnlich wie beim Sauerkraut. Entscheidend für die Konservierung ist das Absinken des pH-Wertes. Eine weitere Möglichkeit ist das Silieren in Silageballen. Hier wird das Erntegut zu Rundballen oder Quaderballen verdichtet und dann mit Folie luftdicht umwickelt.

Sommergetreide

Dieses Getreide wird im Frühjahr ausgesät und kann bereits ab Juli geerntet werden, es braucht also nur ein halbes Jahr, um erntereif zu sein. Durch die verkürzte Vegetationszeit sind allerdings auch die Erträge geringer als beim Wintergetreide. Wichtiger Unterschied zum Wintergetreide ist, dass Sommergetreide auch ohne Kältereiz Blütenstände bildet. Wichtige Sommergetreidesorten sind Hafer, Sommergerste und der Sommerweizen.

Spelzen

Das sind die Blätter, die die Blüten umgeben. Beim Getreide umhüllen sie das Korn.