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Nanotechnologie

Es handelt sich dabei um eine Technik, die kleinste Teilchen in einer Größenordnung von 1 bis 300 Nanometern nutzt. Ein Nano entspricht dem millionsten Teil eines Millimeters bzw. dem milliardsten Teil eines Meters. Also noch viel kleiner als Bakterien oder Viren, aber größer als ein Atom. Die Strukturen von Nanopartikeln können nur mit einem Elektronenmikroskop mittels Elektronenstrahlen statt Licht sichtbar gemacht werden.
Diese Partikel sollen Produkten besondere Eigenschaften geben. Sind sie in Kleidung eingearbeitet, sollen sie etwa dafür sorgen, dass der Schweiß schneller absorbiert wird. In Lebensmitteln sollen sie unter anderem für eine längere Haltbarkeit sorgen oder das Verklumpen von Pulvern verhindern. Nano-Partikel verändern die physikalischen Eigenschaften, deren Wirkungsweise und Auswirkungen noch nicht ausreichend erforscht sind. Vor allem nicht, wie sie sich auf die Gesundheit und die Umwelt auswirken. Bioland lehnt Nanotechnologie ab.

Nitrat

In der Chemie auch NO3 genannt, ist ein Hauptnährstoff für Kulturpflanzen. Nitrat wird in der Landwirtschaft als mineralische Stickstoffquelle gedüngt. Nitrat entsteht auch aus dem Abbau von organischer Substanz. Es wird direkt von den Pflanzen aufgenommen. Aufgrund seiner hohen Wasserlöslichkeit besteht allerdings die Gefahr der Auswaschung und der Anreicherung im Grundwasser. Unter anderem deswegen sind stickstoffhaltige Mineraldünger im Biolandbau verboten. Die chemische Herstellung von mineralischen Stickstoffquellen ist zudem sehr energieaufwendig und schädlich für das Klima.