Pressemitteilung

Forschung im Biolandbau stärken

Bioland begrüßt Entscheidung von Minister Seehofer zum Erhalt des Ökolandbau-Institutes in Trenthorst

Mainz, 08. März 2007. Der Bioland-Verband begrüßt die Entscheidung von Agrarminister Horst Seehofer, das Institut für Ökologischen Landbau in Trenthorst zu erhalten. Investitionen in die Forschungseinrichtung könnten so weiter genutzt werden. "Der Erhalt des Institutes ist ein wichtiges Signal zur Stärkung der Forschung im Ökologischen Landbau. Damit kann eine interdisziplinäre und an der Produkt- und Prozesskette orientierte Forschung fortgeführt werden. Diesem ganzheitlichen Forschungsansatz folgend, wäre es jedoch nicht sachgerecht, das Institut in Trenthorst, wie von Minister Seehofer derzeit noch geplant, zukünftig dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit zu unterstellen", gibt Thomas Dosch, Präsident von Bioland zu Bedenken.

Die Landwirtschaft insgesamt steht heute vor großen Herausforderungen.

Zu nennen sind Klimawandel, der Erhalt der Biodiversität und der Gewässerschutz. Der Biolandbau biete hier Lösungen. Deshalb muss diese Anbauform in der Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums als ein besonderer Forschungsschwerpunkt verankert werden. "Gerade der Biolandbau als stark wachsendes und zukunftsweisendes Modell der Landwirtschaft braucht wissenschaftlichen Fortschritt. Die Forschung zum Biolandbau aber auch zur ökologischen Lebensmittelverarbeitung sollte daher einen wesentlich höheren Stellenwert in der Forschungspolitik erhalten", fordert Dosch.

Bioland ist mit über 4.500 Erzeugern und über 700 Vertragspartnern in der Herstellung der größte Verband im ökologischen Landbau in Deutschland.


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