Pressemitteilung

Neue Bioland-Serie: Biodiversität im Blickfeld

Biodiversität: Bioland-Betriebe engagieren sich für Vielfalt!

Mainz, 02.05.2008. Vom 19. bis zum 30. Mai findet in Bonn die neunte UN-Naturschutzkonferenz statt, an der etwa 5.000 Vertreterinnen und Vertreter aus aller Welt teilnehmen werden. Erklärtes Ziel der Veranstalter ist der Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt. Bioland stellt in seiner neuen Serie „Biodiversität im Blickfeld“ monatlich Biobetriebe vor, die sich durch einen schonenden Umgang mit der Natur und für den Erhalt der Artenvielfalt besonders auszeichnen. Besucher der Internetseite www.bioland.de können die Portraits der Betriebe mit Fotos herunterladen und mehr über das Engagement der Bioland-Bäuerinnen und -Bauern erfahren.

Mit der Serie „Biodiversität im Blickfeld“ beschreibt Bioland die Vielseitigkeit seiner Bauernhöfe, die vom Ackerbau über die Tierhaltung bis hin zum Garten-, Obst- und Weinbau reicht. Zum Auftakt werden zwei Bioland-Betriebsportraits auf der Homepage www.bioland.de vorgestellt: der Bioland Betrieb Wassergut Canitz und der Bioland-Hof Ellenberg. Das Wassergut hält in den Überflutungsflächen der Mulde beziehungsweise dem Leipziger Trinkwassereinzugsgebiet Rinder. Bioland-Bauer-Ellenberg setzt sich seit Jahren erfolgreich für den Erhalt alter Kartoffelsorten ein. Darüber hinaus finden Besucher der Homepage eine Liste mit Betrieben aus den verschiedenen Bundesländern, die sich besonders in den Bereichen Naturschutz und Artenvielfalt engagieren.

Bioland-Betriebe wirtschaften ohne synthetische Pestizide und leicht lösliche Stickstoffdünger. Diese Wirtschaftsweise ermöglicht einen schonenden Umgang mit den Ressourcen Wasser, Boden und Luft. Der Anbau heimischer Pflanzenarten gehört ebenso dazu wie eine weite Fruchtfolge sowie eine geeignete Sorten- und Standortwahl. Durch die Förderung der Bodenfruchtbarkeit werden Pflanzennährstoffe bedarfsgerecht mobilisiert, Auswaschungen in Grund- und Oberflächengewässer vermieden und Trinkwasser geschützt. Gleichzeitig schaffen die Biobauern durch Hecken und Ackerrandstreifen zusätzliche kleine Biotope und erhalten alte bzw. wiederentdeckte Pflanzensorten und Tierrassen. Durch die Vielzahl dieser Maßnahmen fördert der Biolandbau den Artenreichtum von Flora und Fauna und verwöhnt Menschen und Tiere mit blühenden Landschaften.


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