Pressemitteilung

Aufruf zur Demo am 21.01. in Berlin „Wir haben es satt!“

Busse in Hessen organisiert

Grünberg/Ellershausen, 17.01.2012. Am 21. Januar 2012 findet in Berlin zum zweiten Mal die Demonstration „Wir haben es satt, Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping- Exporten“ statt. Der ökologische Anbauverband Bioland ruft zusammen mit anderen Verbänden aus dem Naturschutz- und Umweltbereich zur Teilnahme auf. Interessierte können bei den eigens organisierten Demobussen mitfahren. Sie sind zu finden auf der Internetseite www.wir-haben-es-satt.de unter Anreise.
Am 16.01. fand auf dem Biolandbetrieb Trube in Ellershausen ein Pressegespräch zur Demo und zur EU-Agrarpolitik statt. Der Presse Frage und Antwort standen: Helga von Bültzingslöwen, BUND Werra Meißner-Kreis (WMK), Jürgen und Susanne Schäfer, Bund Deutscher Milchviehhalter Teamleiter WMK, Isa Trube und Jürgen Reulein, Bioland-Bauern, Gita Sandrock, Sprecherin der Biolandgruppe WMK/Hersfeld Rothenburg, Jörg Kaiser aus Frankershausen, stellv. Sprecher der Biolandgruppe WMK/Her. Roth., Renate Kaupenjohann, Bioland Milchvieh, gegen Gentechnik aktiv, Hans-Jürgen Müller, Sprecher der Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen (VÖL), Nimue Dröge, BSc. Studentin in Witzenhausen, Busorganisation, Carla Prötzel, junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL), MSc. Studentin in Witzenhausen, Schubkarrenorganisation, Henrik Maaß, AbL, jAbL, BSc. Student in Witzenhausen, Bus-Orga. Beim Pressegespräch stand die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik auf dem Prüfstein. Dazu Hans-Jürgen Müller, Vorstandsmitglied bei Bioland und VÖL-Sprecher: „Wir stehen für eine andere Agrarpolitik ein, die das Geld nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip verteilt. Ein Umdenken hat auch bereits stattgefunden, aber die Umsetzung lässt noch auf sich warten. Leider ist Frau Aigner immer noch der Meinung, alles solle so bleiben wie bisher.“ Und Carla Prötzel von der jAbL ergänzt: „Mit den bunten Schubkarren wollen wir unsere Ideen von Landwirtschaft am 21.1. durch Berlin karren, um die Rahmenbedingungen unserer Zukunft als Bäuerinnen und Bauern mitzugestalten.“

Schon letztes Jahr gingen Bauern, Verbraucher, Tierschützer und Umweltaktivisten gemeinsam für eine andere Agrarpolitik auf die Straße. Sie forderten eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft, den Ausstieg aus der Gentechnik und eine bessere Unterstützung für den Biolandbau. 2012 findet die Demo zum zweiten Mal unter dem Motto: „Ja zur bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft, Ja zum Menschenrecht auf Nahrung und Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft“ statt.

Bioland - Ökologischer Landbau