Pressemitteilung
Mit Bioland-Kohl gesund durch die kalte Jahreszeit
Bioland-Weißkohl hobeln statt Zitronen pressen
Mainz, 29.11.2007. Die nasse und kalte Jahreszeit hat begonnen. Zitronen und Orangen – meist von weit her importiert – haben Konjunktur und gelten als ideales Mittel gegen Erkältungen. Bioland empfiehlt hingegen ein Mittel aus der Nachbarschaft: Kohl! Die meisten Kohlarten sind besonders vitamin- und mineralstoffreich. Ein besonderer Pluspunkt ist ihr hoher Vitamin C-Gehalt. Viele Kopfkohlsorten enthalten nämlich - selbst im gegarten Zustand - mehr Vitamin C als Obst. Der Grund dafür: Kohl enthält reichlich Ascorbigen, eine Vorstufe von Vitamin C, das erst durch Erhitzen für die menschliche Ernährung verwertbar wird. Aufgrund seines langsamen Wachstums ist Bioland-Kohl besonders reich an Aromen und Vitalstoffen.
Doch was macht das Besondere des biologischen Kohlanbaus aus? Mit bewährten, die Umwelt schonenden Mitteln gehen Bioland-Gemüsegärtner gegen Kohlschaderreger vor. Mit Kulturschutznetzen halten sie beispielsweise Kohlweißling & Co. von den Pflanzen fern; mit weiten Reihen verringern sie das Risiko eines Pilzbefalls. Aber auch das Anlegen von sogenannten Buntbrachen mit seltenen Wildkräutern kommt der Gesundheit der Kohlpflanzen zugute: Dadurch siedeln sich vermehrt Schlupfwespen und diverse Spinnen an, welche die Kohlfliege in Schach halten. Nicht zuletzt setzen Bioland-Gemüsegärtner natürliche Präparate wie Bacillus thuringensis und Pyrethrum ein – häufig mit einer Beimischung von Zucker oder Vinasse, um die Schmettlerlingsraupen zum Fressen anzuregen.
Generell können Kohlpflanzen den Boden stark auszehren. Mit speziellen Kohldüngern, wechselnden Fruchtfolgen und Zwischenpflanzungen sorgen Bioland-Gemüsegärtner für eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. Häufig wird Kleegras als Vorfrucht für Weißkohl, Rotkohl und Wirsing eingesetzt. Während die Kohlpflanzen wachsen und gedeihen, wird der Boden regelmäßig gehackt, um Gräser und andere Nahrungskonkurrenten im Zaum zu halten.
Bioland-Kohlgemüse ist in Naturkostläden und auf Wochenmärkten erhältlich. Wer sein Gemüse direkt beim Erzeuger beziehen möchte, findet unter www.bioland.de die Direktvermarkter seiner Region.
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