Entwicklung und Optimierung des Zierpflanzenanbaus zu nachhaltiger und ökologischer Produktion

Schmetterling

Der ökologische Zierpflanzenanbau fristet trotz seiner Vorteile derzeit noch ein Schattendasein. Die Herausforderungen im Anbau und das wirtschaftliche Risiko schrecken viele Betriebe noch von einer Umstellung ab. Das kann sich ändern, denn Erfahrungen auf ökologisch produzierenden Gartenbaubetrieben zeigen, dass die ökologische Produktion von Zierpflanzen bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Pflanzenqualität möglich ist. Allerdings sind hier noch viele Fragen offen.

Genau hier setzt das neue Netzwerk an: Der intensive Austausch von Gärtnern, Beratung und Forschung bündelt praktische Erfahrungen. Gleichzeitig werden Fragen zur Sortimentsentwicklung, Düngung, Pflanzengesundheit und zum Unkrautmanagement in Versuchen bearbeitet. Ziel ist es, Produktionskosten zu minimieren, Produktqualitäten zu sichern, die Sortimente anzupassen und den Bekanntheitsgrad der Produkte zu erhöhen.

Auftraggeber

Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landbewirtschaftung (BÖLN) (FKZ 06OE160)

Projektpartner

  • Bioland Beratung GmbH

  • Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

  • Anbaugemeinschaft Bio-Zierpflanzen

Erste Ergebnisse

Aus den Erfahrungen der Leitbetriebe und den Erfahrungen von BeraterInnen sind Kulturdatenblätter zu verschiedenen Beet- und Balkonpflanzen, Polster-Stauden und Gräsern sowie zu Schnittrosen und -ranunkeln  entstanden.

Schnittranunkel (806 kB)

Schnittrosen (750 kB)

Capsicum (509 kB)

Carex Evergold (561 kB)

Cyclamen (112 kB)

Geranien (191 kB)

Gräser (1.6 MB)

Polsterstauden (318 kB)

Viola (111 kB)

Folgende Versuche wurden bisher im Bio-Zierpflanzenprojekt durchgeführt.

Übersicht der Versuche (566 kB)

Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie unter
www.bio-zierpflanzen.de