Praxisforschung

Erdbeerfeld

Der Ökolandbau und Bioland entwickeln sich fortwährend weiter: neue Rahmenbedingungen erfordern neue Techniken und Herangehensweisen, bestehende Schwierigkeiten werden angegangen und Tüftlergeist erschließt ganz neue Bereiche. Bioland initiiert und führt spannende Projekte durch, die den ökologischen Landbau weiterbringen und seine gesellschaftlichen Leistungen verbessern und benennen.

Im „Modellhaften Demonstrationsnetzwerk Erbse/Bohne“ werden bundesweit konventioneller und ökologischer Anbau und Verwertung von Erbsen und Bohnen gezeigt, um durch die Vermittlung praxisrelevanten Wissens den Anbau dieser Kulturen zu stärken und damit die heimische Eiweißversorgung zu verbessern.

Wie nachhaltig sind eigentlich unsere Betriebe? Wie lässt sich Nachhaltigkeit überhaupt bewerten und einzelbetrieblich verbessern? Antworten darauf werden mit Hilfe von „RISE“ gesucht.

OK-Net Arable ist ein thematisches Netzwerk, welches den Wissensaustausch zwischen Landwirten, Beratern und Wissenschaftlern verbessern soll, um die Produktivität und Qualität im Ökolandbau in ganz Europa zu erhöhen.

Die Ökobranche sucht Lösungen zur Realisierung einer 100%igen Biofütterung bei Monogastriern im ökologischen Landbau. In diesem Projekt werden die verfügbaren Strategieoptionen gebündelt.

Das Projekt entwickelt Möglichkeiten, den Anbau von Bio-Zierpflanzen zu verbessern. Mit der Landwirtschaftskammer NRW und der Anbaugemeinschaft Bio-Zierpflanzen wird das Projekt durchgeführt.

Das Projekt, an dem u.a. die Landwirtschaftskammern aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mitgearbeitet haben, entwickelt Methodik und Materialien zur Beratung bei Naturschutzfragen.

Im Projekt „Biodiversität in Bauernhand“ werden verschiedene Umweltbildungsveranstaltungen für Landwirte und Verbraucher angeboten.

Das LIFE-Projekt entwickelt auf zwölf Bio-Betrieben in verschiedenen Klimazonen Europas spezielle klimafreundliche Landbaumethoden. 

In diesem Projekt werden Betriebe dabei begleitet, ihre Herde von enthornten auf behornte Milchkühe umzustellen oder die Anbindehaltung durch Laufstallhaltung mit behornten Kühen zu ersetzen. Daraus werden grundsätzliche Empfehlungen für diesen Prozess abgeleitet.

Im Versuch mit drei mobilen Legehennenställen wird die Verlängerung der Nutzungsdauer von Legehennen sowie der optimale Zeitpunkt für eine Regenerationsphase erforscht.

Das Projekt schafft durch eine Systemanalyse für die gesamte Branche eine solide Informationsbasis, um Handlungsbedarfe und Entwicklungsschritte aufzuzeigen.

Der Austausch unter Berufskollegen ergibt häufig besonders praktikable Lösungen. Kleingruppen (sog. Stable Schools) nutzen dieses Potential für die Verbesserung der Ziegenhaltung und Tiergesundheit.