15.07.2014

Kupfereinsatz im Bio-Weinbau

In 2014 Zulassung für 4 kg/ha Kupfer

In diesem Jahr können Bio-Winzer bei Notfällen die ausgebrachte Kupfermenge im Weinbau auf 4 kg/ha erhöhen. So ist sichergestellt, dass sie die Trauben ausreichend vor pilzlichen Erkrankungen schützen können. Die Bundesanstalt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stimmte damit einem entsprechenden Antrag des BÖLW zu.

Eckdaten der Sondergenehmigung:

  • erteilt für 120 Tage vom 12. Juli bis 8. November 2014 im ökologischen Weinbau;

  • für folgende Kupfermittel: Cuproxat, Cuprozin flüssig, Cuprozin progress, Funguran progress, Kocide opti;

  • Indikation: Rebenperonospora und Schwarzfäule;

  • in einem 5-Jahreszeitraum, der das aktuelle Jahr und die vier vorausgegangenen Jahre umfasst, darf die Jahresdurchschnittsmenge von 3 kg/ha Reinkupfer nicht überschritten werden;

  • der Anwender, der die regulär zugelassene Aufwandmenge von 3 kg/ha Reinkupfer aufgrund dieser Zulassung überschreitet, muss dies unter Angabe der tatsächlich verwendeten Menge und der behandelten Rebfläche der jeweils zuständigen Behörde seines Landes bis zum 23. November mitteilen.

Bio-Betriebe, die die 3 kg Kupfer überschreiten werden, sollten vorher mit ihrem Berater Rücksprache halten.

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