26.02.2010

Bio-Betriebe verdienen mehr

Die Einkommen der Bio-Betriebe sind im Wirtschaftsjahr 2008/09 zwar gesunken, aber weniger stark als die der konventionellen Betriebe.

Dies zeigen Auswertungen von Testbetriebsdaten am Institut für Betriebswirtschaft am Johann Heinrich von Thünen Institut (vTI). Der Gewinnabstand zwischen den biologisch bewirtschafteten und den konventionellen Betrieben ist deshalb größer geworden. Im Schnitt erzielen die Bio-Betriebe im Vergleichsjahr einen um 23 Prozent höheren Gewinn als Betriebe aus der konventionellen Vergleichsgruppe. Grund dafür: Die Preise für Bio-Lebensmittel sind weniger stark zurückgegangen als die für konventionelle Produkte. Während beispielsweise der Milchpreis bei den Bio-Testbetrieben 2008/09 um durchschnittlich 4 Cent gefallen ist, waren es minus 8 Cent bei der konventionellen Milch. Den höchsten Gewinnabstand zu ihrer konventionellen Vergleichsgruppe konnten deshalb auch die ökologisch wirtschaftenden Milchvieh- und sonstigen Futterbaubetriebe realisieren, heißt es im Bericht des Instituts. Nach einer Umfrage am gleichen Institut sind mehr als die Hälfte der Bio-Betriebsleiter zufrieden oder sehr zufrieden mit der wirtschaftlichen Situation des eigenen Betriebs.

(mehr im bioland Fachmagazin 03/2010)

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